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Meine Überzeugung

Dr. Jonitz im Gespräch mit A. Mißlbeck, Journ.
Foto: Dr. Jonitz im Gespräch mit A. Mißlbeck, Journ.

 

Ich habe mich immer dafür stark gemacht, dass die Ärzteschaft weder durch ökonomische noch durch politische Zwänge fremdgesteuert wird. Der Patient hat Anspruch auf einen unabhängigen Arzt. Deshalb muss der Arztberuf ein selbstbestimmter, freier Beruf bleiben. Ich bin der festen Überzeugung, dass nur durch das Zusammenwirken und die gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten im Gesundheitssystem ein Wandel herbeigeführt werden kann. Ein Wandel zu Werteorientierung und Glaubwürdigkeit. Das heißt auch, dass sich die Kosten im Gesundheitssystem von Qualität und Sicherheit ableiten und eine bezahlbare Patientenversorgung jedem zuteil kommt. Erst dadurch können wir ein in jeder Beziehung sicheres, humanes Gesundheitswesen vertreten und der Arzt sich wieder auf seine ureigensten Tugenden besinnen. Die Ärzteschaft muss diesen Wandel anführen, vom "Opfer politischer Prozesse" zum Gestalter. Dann können wir eines Tages in der Medizin vielleicht auch eine Erfolgsbilanz vorlegen und nicht immer nur von Defiziten reden.

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Dr. Jonitz im TV
Phoenix-Runde Pariser Platz
68. Forum Pariser Platz, 20.05.2010
Zum Thema: "Deutschlands Gesundheitswesen ? chronisch krank?" - mit Philipp Rösler (Bundesgesundheitsminister, FDP), Karl W. Lauterbach (Gesundheitspolitische  Sprecher, SPD) u. a.

"Die Kostendiskussion ist nicht Symptom der Krise, sondern Ursache."

Dr. med. Günther Jonitz im ZDF Morgenmagazin
ZDF-Morgenmagazin, 06.10.2010

"Das Ärztehonorar beträgt nur einen Bruchteil der Krankenkassenkosten."

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