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Die Ärztliche Stelle Qualitätssicherung - Strahlenschutz Berlin (ÄSQSB)

Kurzdarstellung

Arbeit der Ärztlichen Stelle

Durch die Röntgen- und Strahlenschutzverordnung (RöV/StrlSchV) ist jeder Betreiber von röntgendiagnostischen, strahlentherapeutischen und nuklearmedizinischen Einrichtungen in der Verpflichtung, seine Anlagen bei der ÄSQSB anzumelden und regelmäßige Qualitätsprüfungen durchzuführen. Die Ergebnisse müssen dokumentiert und neben ausgewählten Patientenakten der Ärztlichen Stelle nach Aufforderung zur Überprüfung vorgelegt werden. Sowohl der technischen als auch der medizinischen Überprüfung liegen umfangreiche Regelwerke wie Richtlinien, Leitlinien, Verordnungen und Normen zugrunde.

Träger

Die ÄSQSB ist eine Einrichtung der Ärztekammer Berlin, der ihre Aufgabe durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz übertragen wurde. Die Prüftätigkeit der ÄSQSB umfasst alle Röntgeneinrichtungen, nuklearmedizinischen sowie strahlentherapeutischen Einrichtungen im stationären und ambulanten Bereich.

Ehrenamtliche Tätigkeit in der ÄSQSB

Bei der Erfüllung der Aufgaben wird die ÄSQSB von ehrenamtlichen Gremien - bestehend aus Röntgendiagnostikern, Strahlentherapeuten, Nuklearmedizinern und Medizinphysikexperten - unterstützt, die ihre Prüftätigkeit im Rahmen von Kommissionen oder als Gutachter durchführen.

Prüfungskommissionen

Die Prüfungskommissionen setzen sich aus jeweils zwei Fachärzten des Gebietes (Röntgendiagnostik, Nuklearmedizin, Strahlentherapie) sowie einem Medizinphysiker zusammen; sie

  • sind verantwortlich für die Einhaltung hoher Qualitätsstandards in ihrem Gebiet
  • begutachten Zweifelsfälle, die ihnen von den Gutachtern vorgelegt werden
  • überprüfen regelmäßig durch Stichproben die Arbeit der Gutachter
  • überprüfen regelmäßig durch Stichproben die Arbeit der hauptamtlichen MTRA
  • bearbeiten alle Erst-Widersprüche gegen das Prüfverfahren

Gutachter

Fachärzte des jeweiligen Gebietes, die über mehrjährige Berufserfahrung verfügen,

  • übernehmen die Begutachtung der vorgelegten Unterlagen
  • leiten die Unterlagen in Zweifelsfällen an die Prüfungskommission weiter
  • legen der Prüfungskommission alle Unterlagen mit Mängelstufe III zur Mitbegutachtung vor.

Aufgrund der Richtlinie zur Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) und zur Röntgenverordnung (RöV) über die Tätigkeit der Ärztlichen Stellen, die vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung erlassen und seit 1.3.2004 gültig ist, sind die Ärztlichen Stellen verpflichtet, Meldung bei erheblichen Mängeln, bei beständig ungerechtfertigtem Überschreiten der diagnostischen Referenzwerte sowie bei Nichtbeachtung der Vorschläge der Ärztlichen Stelle an die Aufsicht führende Behörde und nach der Verfahrensordnung der ÄSQSB an die Ärztekammer Berlin zu erstatten.

Gebühren

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