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Transfusionsmedizin

Durch das 1998 in Kraft getretene Transfusionsgesetz wurde die Bundesärztekammer formal in die Qualitätssicherung in der Transfusionsmedizin eingebunden. Die Überwachung des regionalen Qualitätssicherungssystems wurde den Landesärztekammern übertragen.

Der Gesetzestext wurde seitdem mehrfach überarbeitet und auch den europäischen Vorgaben angepasst. Die aktuelle Fassung des Transfusionsgesetzes trat am 23. Juli 2009 in Kraft. Ebenso wurden die Richtlinien zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten (Hämotherapie) der Bundesärztekammer aktualisiert und liegen inzwischen in der zweiten Anpassung aus dem Jahr 2010 vor.

Im Vorwort der Richtlinie heißt es unter anderem: "Zusammen mit den von der Bundesärztekammer herausgegebenen Leitlinien zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten stellen die Richtlinien zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten (Hämotherapie) der Bundesärztekammer ein Regelwerk dar, das der Ärzteschaft als Richtschnur dienen kann, um Blutprodukte effektiv und sicher für ihre Patienten einzusetzen, aber auch Blutspender vor Schäden zu schützen hilft.
Die Blutspende ist ein unschätzbarer Dienst, mit dem Blutspender - teilweise über viele Jahre hin - dazu beitragen, schwerstkranken Patienten zur Gesundung zu verhelfen oder Leben zu ermöglichen. Der Dank der Ärzteschaft sei an dieser Stelle öffentlich ausgesprochen. Die Anerkennung für eine solche uneigennützige Hilfestellung verpflichtet zu einer sorgfältigen Betreuung der Spender und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Blutprodukten."

Das "Berliner Konzept"

Um dem Anspruch eines "verantwortungsvollen Umgangs mit Blutprodukten", wie im Vorwort zu den Richtlinien der Bundesärztekammer formuliert, gerecht zu werden, hat der Vorstand der Ärztekammer Berlin am 17. September 2001 ein "Berliner Konzept" für die Durchführung der Qualitätssicherung beschlossen. Weiter

Benennung und Qualifizierung von Funktionsträgern

Die einrichtungsspezifisch erforderliche Benennung von Funktionsträgern im Bereich der Qualitätssicherung Hämotherapie sowie deren notwendige Qualifizierung wird in den Richtlinien festgelegt. Weiter

Einrichtungen, die weniger als 50 Erythrozytenkonzentrate/Jahr transfundieren

Für Einrichtungen der Krankenversorgung, in denen weniger als 50 Erythrozytenkonzentrate (EK) pro Jahr transfundiert werden, wurde in den Richtlinien eine Sonderregelung mit einem vereinfachten Qualitätssicherungssystem festgelegt. Weiter

Downloadbereich Transfusionsmedizin

Weitere Informationen und Formulare finden Sie hier. Weiter

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