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Aktuelle Informationen

Aktuelle Informationen zur Ausbildung, Umschulung und Fortbildung Medizinischer Fachangestellter finden Sie hier. Diese Informationen werden laufend aktualisiert.

Zuletzt aktualisiert am 2. Juli 2021


Förderprogramm des Bundes „Ausbildungsplätze sichern"

1. Was verbirgt sich hinter dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern"?

WICHTIG: Am 27. März 2021 ist die „Zweite Änderung der Ersten Förderrichtlinie“ in Kraft getreten. Hierdurch wird das Förderprogramm bis zum 15. Februar 2022 verlängert.

Die Bundesregierung hat ein Hilfsprogramm für kleine und mittelgroße Ausbildungsbetriebe auf den Weg gebracht, um durch die Corona-Pandemie bedrohte Ausbildungsplätze zu sichern. Informationen zum Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ können Sie dem gemeinsamen Eckpunktepapier der zuständigen Bundesministerien entnehmen oder auf der Website der Bundesregierung nachlesen. Am 27. März 2021 ist die „Zweite Änderung der Ersten Förderrichtlinie für das Bundesprogramm Ausbildungsplätze sichern“ in Kraft getreten. Die wichtigsten Änderungen können Sie hier nachlesen.

2. Details zum Antragsverfahren des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern"

Die Änderungen sollen dazu beitragen, dass mehr Betriebe als bisher von dem Förderprogramm profitieren. Die wichtigsten Änderungen sind:

  • Nahtlose Verlängerung der Ausbildungsprämien für Frühjahr 2021: Die Förderung wird nicht mit dem 15. Februar 2021 enden, sondern nahtlos fortgesetzt. Dazu werden die bislang geltenden Fördermöglichkeiten bis zum 31. Mai 2021 verlängert.
  • Für Ausbildungen, die ab dem 1. Juni 2021 beginnen, wird die neue (höhere) Fördersystematik in Kraft gesetzt werden: Verdoppelung der Ausbildungsprämien (von derzeit 2.000 bzw. 3.000 Euro) auf 4.000 bzw. 6.000 Euro

Die Umsetzung der Förderrichtlinie erfolgt durch die Bundesagentur für Arbeit (BA). Dabei ist die Agentur für Arbeit zuständig, in deren Bezirk der Ausbildungsbetrieb liegt.

Die Antragsunterlagen stehen auf der Internetseite der BA zur Verfügung. Außerdem sind auf dieser Seite alle weiteren wichtigen Informationen, zum Beispiel Förderbedingungen und Voraussetzungen für eine Förderung zusammengestellt. Für weitere Rückfragen ist die Hotline des Arbeitgeber-Service unter folgender Nummer erreichbar: 0800 4 555520 (gebührenfrei).

– Bescheinigung der zuständigen Stelle –

Die Förderrichtlinie sieht vor, dass Arbeitgeber dem Antrag eine Bescheinigung der nach dem BBiG zuständigen Stelle beizufügen haben. Für den Ausbildungsberuf Medizinische Fachangestellte/r ist das in Berlin die Ärztekammer Berlin. Einen Vordruck für diese Stellungnahmen finden Sie ebenfalls unter dem oben angegebenen Link sowie hier. Sollte ihr Betrieb also die Voraussetzung für eine Förderung von Ausbildungsplätzen erfüllen, senden Sie gerne die auszufüllende Bescheinigung an Abteilung 3 – Berufsbildung der Ärztekammer Berlin (medf@aekb.de). Für weitere Rückfragen nutzen Sie bitte die oben angegebene Service-Hotline der Agentur für Arbeit.


Zwischenprüfung im Herbst 2021

3. Wann findet die Zwischenprüfung im Herbst 2021 statt?

Den Termin sowie weitere Informationen zur Zwischenprüfung im Herbst 2021 erhalten Sie in Kürze an dieser Stelle.


Abschlussprüfung im Winter 2021/22

4. Wann findet die Abschlussprüfung im Winter 2021/22 statt?

Den Termin sowie weitere Informationen zur Abschlussprüfung im Winter 2021/22 erhalten Sie in Kürze an dieser Stelle.

5. Kann ich mich bereits jetzt auf die Prüfung vorbereiten?

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Comic/Fotostory "Die praktisch-mündliche Abschlussprüfung"

Um Ihnen Sicherheit für den praktisch-mündlichen Teil der Abschlussprüfung zu verschaffen und den Prüfungsablauf transparent zu machen, hat die Ärztekammer Berlin den Ablauf des Prüfungstags in einem neuen Format, als Comic/Fotostory, eingefangen. Wir hoffen sehr, dass diese Fotostory eine weitere Hilfe für Sie ist. Haben Sie auch viel Spaß damit!

 


Betriebliche Ausbildung

6. Erhalte ich weiterhin meine Ausbildungsvergütung?

Nach § 19 BBiG ist die Ausbildungsvergütung auch zu zahlen bis zur Dauer von sechs Wochen, wenn die Auszubildenden

a) sich für die Berufsausbildung bereithalten, diese aber ausfällt oder
b) aus einem sonstigen, in ihrer Person liegenden Grund unverschuldet verhindert sind, ihre Pflichten aus dem Berufsausbildungsverhältnis zu erfüllen.

Zur Kurzarbeit: siehe Frage 8

7. Dürfen Auszubildende oder Umzuschulende aufgrund der aktuellen Situation der betrieblichen Ausbildung fernbleiben?

Grundsätzlich dürfen auszubildende oder umzuschulende Personen die betriebliche Ausbildung oder Umschulung wegen der Corona-Pandemie nicht einfach verweigern. Im Einzelfall können jedoch Arbeitgeberinnen oder Arbeitgeber bei einer konkreten Gefährdung aufgrund ihrer Fürsorgepflicht verpflichtet sein, Auszubildende oder Umzuschulende von der Arbeit freizustellen oder Teile der Ausbildung (zum Beispiel das Führen des Ausbildungsnachweises) zu Hause zu erlauben.

8. Kann für Auszubildende sowie Personen in betrieblicher Umschulung Kurzarbeit angeordnet werden?

Die Ausbildungsstätte ist zunächst dazu verpflichtet, alle Mittel auszuschöpfen, um die Ausbildung weiter zu gewährleisten. Erst wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, kann Kurzarbeit auch für Auszubildende in Frage kommen.

Sollte Auszubildenden gegenüber Kurzarbeit angeordnet werden, haben sie zunächst Anspruch auf Zahlung der vollen Ausbildungsvergütung für sechs Wochen (§ 19 Abs. 1 Nr. 2 BBiG). Weitere Informationen zur Kurzarbeit erhalten Sie bei der Agentur für Arbeit.

9. Kann Auszubildenden gekündigt werden?

Kurzarbeit an sich kann keine Kündigung der Auszubildenden durch die betroffene Ausbildungsstätte rechtfertigen. Es sei denn, die Ausbildungsstätte kommt für längere Zeit vollständig zum Erliegen. Entfällt dadurch die Ausbildungseignung des Betriebes, ist eine Kündigung der Auszubildenden möglich, ohne dass ein Schadensersatzanspruch entsteht. Die Ausbilderinnen und Ausbilder sind aber dazu verpflichtet, sich mit der zuständigen Agentur für Arbeit rechtzeitig um eine andere Ausbildungsstätte für deren Auszubildende Personen zu bemühen.


Berufsschulunterricht

10. Informationen zum Berufsschulunterricht

Die aktuellen Informationen zur Beschulung entnehmen Sie bitte den Websites der Oberstufenzentren: OSZ Gesundheit I (Wedding) und Rahel-Hirsch-Schule (OSZ Gesundheit/Medizin).

Auf der Website des Berliner Senats finden Sie zudem Informationen auf zentrale Fragen zur Beschulung nach den Herbstferien sowie die für die beruflichen Schulen geltenden Hygienebestimmungen.

11. Anmeldung in den Berufsschulen durch die/den Auszubildende/n

– Oberstufenzentrum Gesundheit/ Medizin (Rahel-Hirsch-Schule) –

Die Berufsschulanmeldung an der Rahel-Hirsch-Schule findet in zwei Schritten statt.

  1. Der Zugang zur Online-Anmeldung ist über die Homepage der Rahel-Hirsch-Schule, OSZ Gesundheit/Medizin erreichbar. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Schule (Telefon: 030 - 99 28 90 33).
  2. Nach erfolgter Online-Anmeldung müssen sich Auszubildende zusätzlich persönlich im Sekretariat der Rahel-Hirsch-Schule vorstellen, um die Anmeldung abzuschließen.

Öffnungszeiten: Mo–Fr von 08:00–12:00 Uhr, Peter-Weiss-Gasse 8, 12627 Berlin (Hellersdorf).

Hierzu sind folgende Unterlagen mitzubringen:

  • der Ausbildungsvertrag oder eine Bescheinigung vom Ausbilder über die Einstellung mit Angabe des Ausbildungsbeginns und ggf.
  • der Aufenthaltsstatus bei nichtdeutscher Staatsangehörigkeit

– Oberstufenzentrum Gesundheit –

Die Anmeldung am Oberstufenzentrum Gesundheit findet (ausschließlich) im Online-Verfahren über die Homepage der Berufsschule statt.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Schule (Telefon: 030 - 45 30 800, Erreichbarkeit: Mo–Do: 07:30–15:00 Uhr, Fr: 07:30–14:00 Uhr).


Ausbildersprechtag an der Rahel-Hirsch-Schule

12. Wann findet der nächste Ausbildersprechtag statt?

Im Rahmen der Lernortkooperation zwischen Ausbildungsbetrieben und Berufsschule lädt die Rahel-Hirsch-Schule zu ihrem nächsten Ausbildersprechtag ein.

Der Sprechtag findet am 8. September 2021 von 15:00–19:00 Uhr im Oberstufenzentrum Gesundheit/Medizin (Rahel-Hirsch-Schule) statt.

An diesem Tag erhalten alle Praxen die Gelegenheit, sich in einem persönlichen Gespräch mit den Klassen- bzw. Fachlehrkräfte über die Auszubildenden und deren Leistungsentwicklung, Lernbereitschaft, Sozialverhalten u.a.m. gegenseitig auszutauschen.

Weitere Informationen dazu gibt das Oberstufenzentrum im August 2021 heraus.


Allgemeine Fragestellungen

13. Wann kann ich mit der Registrierung meines Ausbildungsvertrages rechnen?

Derzeit ist mit einer längeren Bearbeitungszeit zu rechnen. Wartezeiten sind nicht auszuschließen. Für die Anmeldung in der Berufsschule reicht es aus, eine Bestätigung des Ausbildungsbetriebes über den abgeschlossenen Ausbildungsvertrag einzureichen. Das Original kann zu einem späteren Zeitpunkt vorgelegt werden. 

14. Was passiert bei Corona-bedingten erhöhten Ausfallzeiten? Gibt es Ausnahmeregelungen bei der Zulassung zu künftigen Abschlussprüfung? 

Bitte lassen Sie sich für Ihre Unterlagen Corona-bedingte Fehlzeiten vorsorglich von Ihrer Arbeitgeberin/ Ihrem Arbeitgeber bestätigen. Bitte reichen Sie diese Bestätigungen nicht unaufgefordert bei der Ärztekammer Berlin ein. Wie die Ärztekammer Berlin mit diesen Fehlzeiten umgehen wird, wird zu gegebener Zeit entschieden.

15. Gilt die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 21. Januar 2021 auch für Auszubildende?

Die Rechtsverordnung hat ihre gesetzliche Grundlage in § 18 Absatz 3 i. V. m. Absatz 1 des Arbeitsschutzgesetzes und gilt daher für alle Beschäftigten im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes. Zu den Beschäftigten gehören nach § 2 Arbeitsschutzgesetz auch die zu ihrer Berufsbildung Beschäftigten, also auch Auszubildende. Die Rechtsverordnung mit ihren Regelungen gilt mithin grundsätzlich auch zum Schutz und zur Sicherheit von Auszubildenden.

Hier finden Sie aktuelle Informationen zur SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung sowie den Text der Verordnung.

16. Muss Auszubildenden nach der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 21. Januar 2021 Home-Office angeboten werden?

Nach § 2 Absatz 4 der Verordnung hat der Arbeitgeber den Beschäftigten im Falle von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Arbeitgeber sind also zur Prüfung verpflichtet, ob diese Büroarbeiten oder vergleichbare Tätigkeiten im Home-Office ausgeübt werden können. Ist dies möglich, muss die Verlagerung der Tätigkeit in den Privatbereich angeboten werden. Als zur Büroarbeit vergleichbare Tätigkeiten sind nach Auffassung des Bundesministeriums für Arbeit in der Regel alle Tätigkeiten zu verstehen, die geeignet sind, unter Verwendung von Informationstechnologie aus dem Privatbereich der Beschäftigten durchgeführt werden zu können. Im Einzelfall können hierunter auch Tätigkeiten fallen, die ohne Informationstechnologie von zu Hause erbracht werden können.

Patientennahe Assistenz bei ärztlicher Diagnostik und Therapie dürfte in der Regel nicht im Home-Office erledigt werden können. Zu den Tätigkeiten Medizinischer Fachangestellter können aber Büroarbeiten oder vergleichbare Tätigkeiten gehören, die sich grundsätzlich für die Ausführung im Home-Office eignen, (zum Beispiel Abrechnung (IGeL / Privatliquidation), Recall-Tätigkeiten, Terminverwaltung, telefonische Betreuung von Patienten), es sei denn, sie sind aus belegbaren und nachvollziehbaren betriebstechnischen Gründen nicht dorthin verlagerbar, insbesondere, weil ansonsten der übrige Betrieb nur eingeschränkt oder gar nicht aufrechterhalten werden kann. Das ist insbesondere bei folgenden mit der (Büro-)Tätigkeit verbundenen Nebentätigkeiten der Fall: Bearbeitung und Verteilung der eingehenden Post, Bearbeitung des Warenein- und Ausgangs, Empfangsdienste bei weiterhin erforderlichen Patientinnen- und Mitarbeitendenkontakten, Notdienste zur Aufrechterhaltung des Betriebes, unter Umständen auch zur Sicherstellung Erster Hilfe.

Die Ausbildung insbesondere im Bereich patientennaher Assistenz bei ärztlicher Diagnostik und Therapie besteht in der Anleitung und Kontrolle, das heißt in Vorbereitung, vormachen und erklären, nachmachen und erklären lassen sowie selbständig ausführen lassen. Die erforderliche unmittelbare Betreuung hat durch den/die Ausbildenden oder bestellte Ausbilder/innen zu geschehen. Aus diesem Grunde dürfte sich die Ausbildung in der Assistenz bei ärztlicher Diagnostik und Therapie in der Regel nicht im Home-Office erledigen lassen. Bei der Ausbildung in Betriebsorganisation und -verwaltung ist Home-Office grundsätzlich denkbar, wenn der Ausbildungsbetrieb dies betrieblich ermöglichen kann. Home-Office oder mobiles Arbeiten ohne Anwesenheit einer Ausbilderin oder eines Ausbilders sollte aber möglichst nur für das Vertiefen von bereits erworbenen Ausbildungsinhalten angewendet werden und muss durch Ausbilder/innen kontrolliert werden. Auszubildende sind besonders schutzbedürftig; die Verlagerung der Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in das Home-Office darf nicht dazu führen, dass Auszubildende betriebsorganisatorisch notwendige Präsenzdienste regelhaft ersatzweise und insbesondere alleine erledigen.

Hier finden Sie aktuelle Informationen zur SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung sowie den Text der Verordnung.

17. Soll bzw. muss ich mich als auszubildende MFA gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 impfen lassen?

Die Ärztekammer Berlin empfiehlt dringend, sich mit einem Vakzin impfen zu lassen, das derzeit angeboten werden kann und zugelassen ist. Jede Impfung führt zu einer deutlichen Risikoreduktion, an COVID-19 zu erkranken. Eine Impfung gegen COVID-19 trägt zum individuellen Schutz sowie zur Eindämmung der Pandemie bei. Die Verfügbarkeit der Impfstoffe wird zunächst limitiert bleiben. Daher ist es umso wichtiger, alle vorhandenen Impfdosen zügig zu nutzen. Jede Impfung kann Leben retten. Die Ärztekammer Berlin schließt sich dem gemeinsamen Aufruf der Bundesärztekammer und weiterer Bundesverbände an und ruft alle prioritär impfberechtigten Beschäftigten in der ambulanten und stationären Versorgung dazu auf, die Chance der Impfung gegen COVID-19 zu ergreifen.

Zur Vereinbarung einer Impfpflicht in Ausbildungsverträgen besteht folgende Einschätzung: Es ist vertretbar, in Ausbildungsverträgen von Personen, die patientennah ausgebildet und tätig werden, eine Impfpflicht in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 zu regeln, insbesondere, wenn in der Ausbildungsstätte besonders verletzliche Patientinnen und Patienten behandelt werden. Wenn Sie bei dem Abschluss eines Ausbildungsvertrages eine solche Vereinbarung durch Ihre Unterschrift akzeptiert haben, sind Sie vertraglich verpflichtet, sich impfen zu lassen. Dasselbe gilt, wenn Sie mit einer entsprechenden Vertragsanpassung einverstanden sind. Eine Pflicht zum Abschluss eines Änderungsvertrages besteht nicht.

Wenn eine Impfpflicht im Ausbildungsvertrag nicht vereinbart worden ist, beachten Sie bitte Folgendes: Weil eine gesetzliche Verpflichtung, sich gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 impfen zu lassen, auch für Auszubildende im Gesundheitswesen derzeit nicht besteht, sind generelle Impfanordnungen von dem Direktions- und Weisungsrecht der Ausbildenden derzeit grundsätzlich auch nicht gedeckt.

Ausbildende könnten jedoch bei sich zuspitzender epidemischer Entwicklung sowie der Gewinnung von Erkenntnissen zur Verhinderung von Ansteckungen durch Impfung zu der nachvollziehbaren Einschätzung gelangen, dass der Einsatz nicht geimpfter Auszubildender z. B. bei der Behandlung besonders verletzlicher Patientinnen und Patienten für diese eine nicht mehr zu vertretende Gefahr ist. Schließlich haben Ausbildende die Pflicht, in der Ausbildungsstätte für Auszubildende bestehende Gefahren fortwährend zu beurteilen. Eine solche Beurteilung könnte ergeben, dass die Ausbildung nicht geimpfter Auszubildender, denen ein Impfangebot gemacht worden ist, in bestimmten Tätigkeitsbereichen zu ihrem eigenen Schutz nicht mehr zu vertreten ist. Das alles könnte in Einzelfällen dazu führen, dass Ausbildung nur noch eingeschränkt stattfinden kann.

Sehen Sie daher alles in allem in dem Angebot, sich impfen zu lassen, auch eine Chance, Ihre Ausbildung zügig und vor allem gesund zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.


Am 6. April 2020 hat der Bundesverband der Freien Berufe e.V. (BFB) ein Positionspapier mit FAQs zu Auswirkungen von Corona auf die Berufsausbildung in den Freien Berufen veröffentlicht. Darin finden Sie weitere Informationen, u. a. zu den folgenden Themen:

  • Nutzung der Teilzeitausbildung (Punkt 3)
  • Freistellung des Auszubildenden (Punkt 5)
  • Anordnung von Urlaub für Auszubildende (Punkt 6)
  • Kinderbetreuung bei Kita- und Schulschließungen (Punkt 9)
  • Homeoffice für Auszubildende (Punkt 10)
  • Kurzarbeitergeld (Punkt 12)

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