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Informationen zur Einstellung von Auszubildenden

Was müssen Sie tun, wenn Sie in Ihrer Praxis eine/n Auszubildende/n einstellen möchten?

Alle Unterlagen, Formulare und Musterbriefe, die die Ärztekammer Berlin zum Abschluss eines Ausbildungsvertrages zur Verfügung stellt, finden Sie gebündelt in unserem Downloadbereich.

Beachten Sie auch die geltenden Tarifverträge, die wir Ihnen in der Rubrik "Recht und Tarife" zusammengestellt haben.


1. Arbeitserlaubnis der/des Auszubildenden

Bei ausländischen Auszubildenden ist eine Arbeitserlaubnis anzufordern.

2. Berufsausbildungsvertrag

Der Ausbildende (die Ärztin/der Arzt) schließt vor Beginn der Berufsausbildung mit der/dem Auszubildenden einen Berufsausbildungsvertrag.

Bitte beachten Sie:

  • Der Vertrag muss vom Ausbildenden und der/dem Auszubildenden unterschrieben werden.
  • Bei minderjährigen Auszubildenden müssen zusätzlich die gesetzlichen Vertreter den Vertrag unterschreiben.
  • Bitte reichen Sie 3 Originalverträge und 1 Anlage "Ergänzende Pflichtangaben zum Berufsausbildungsverhältnis" unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Abschluss des Ausbildungsvertrages bei der Ärztekammer Berlin zur Registrierung ein (bitte keine Kopien!).

Wesentliche Änderungen zum Berufsausbildungsvertrag (z. B. Vertragsauflösung, Krankheitszeiten, Namensänderungen, Mutterschutzzeiten und evtl. Erziehungsurlaub) sind vom ausbildenden Arzt unverzüglich, spätestens 14 Tage nach Bekanntwerden, der Ärztekammer schriftlich zu melden.

Weitere Informationen zur Vertragsniederschrift und der Möglichkeit einer Abkürzung der Ausbildungszeit finden Sie in den FAQs.

3. Ausbildungsplan

Nach § 6 der Ausbildungsverordnung haben Ausbildende unter Zugrundelegung des Ausbildungsrahmenplans für ihre Auszubildenden einen Ausbildungsplan zu erstellen. Eine von dem Rahmenplan abweichende zeitliche und sachliche Gliederung ist zulässig, soweit betriebliche Besonderheiten es rechtfertigen. Der Ausbildungsplan gehört zu den Angaben über die zeitliche und sachliche Gliederung der Berufsausbildung, die nach § 11 Abs. 1 S. 2 Berufsbildungsgesetz in die Niederschrift des Vertrages aufzunehmen sind.

Sie müssen den Plan nicht eigens erstellen. Wir haben Ihnen einen Betrieblichen Ausbildungsplan [PDF] als Muster vorbereitet. Dieser Plan beruht auf den sehr umfänglichen Rahmenplänen der Ausbildungsverordnung. Mit der Option für eine der unter Punkt 9. des Muster-Ausbildungsvertrages aufgeführten Erklärungsvarianten kommen Sie Ihrer Verpflichtung zur Erstellung eines betrieblichen Ausbildungsplans nach.

4. Jugendarbeitsschutzuntersuchung

Ist die/der Auszubildende zu Beginn der Ausbildung noch nicht 18 Jahre alt, muss die Bescheinigung über die Erstuntersuchung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz [PDF] (nicht älter als 14 Monate) in Kopie bei der Ärztekammer eingereicht werden.

5. Anmeldung in der Berufsschule

Die/Der Auszubildende muss sich in der Berufsschule anmelden:

  • Oberstufenzentrum Gesundheit
    Schwyzer Straße 6 - 8
    13349 Berlin (Wedding)
    Tel.: 453080-14, Fax:453080-77, Ansprechpartnerin: Frau Walter
    (Bezirke: Charlottenburg - Falkensee - Friedrichshain - Lankwitz - Lichterfelde - Mitte - Pankow - Prenzlauer Berg - Reinickendorf - Schöneberg - Spandau - Steglitz - Tiergarten - Wedding - Weißensee - Wilmersdorf - Zehlendorf)
  • Oberstufenzentrum Gesundheit/Medizin (Rahel-Hirsch-Schule)
    Peter-Weiss-Gasse 8
    12627 Berlin (Hellersdorf)
    Tel.: 992890-31, Fax: 992890-59, Ansprechpartnerin: Frau Thiel
    (Bezirke: Adlershof - Blankenburg - Britz - Buckow - Friedrichshain - Hellersdorf - Hohenschönhausen - Karow - Köpenick - Kreuzberg - Lichtenberg - Lichtenrade - Marienfelde - Marzahn - Neukölln - Oberschöneweide - Rudow - Tempelhof - Treptow - Weißensee)

6. Absprache der Arbeitszeiten und Pausen

Bei minderjährigen Auszubildenden ist ein Arbeitszeitplan auszuhängen.

7. Beschaffung der Schutz- und Berufskleidung/Durchführung erforderlicher Schutzimpfungen

Der Ausbildende ist verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen. Der Ausbildende stellt die notwendige Schutzkleidung unentgeltlich zur Verfügung und trägt die Kosten für deren Reinigung. Kommt der Arbeitgeber aufgrund einer Analyse der Gefährdungspotentiale des Arbeitsplatzes zu dem Ergebnis, dass eine Impfung der/des Auszubildenden angezeigt ist, so hat er die/den Auszubildenden darüber aufzuklären sowie die Kosten der Impfung zu tragen (z. B. Hepatitis-Schutzimpfung).

8. Aufklärung über die Schweigepflicht

Die/Der Auszubildende ist über die Schweigepflicht gemäß § 203 Strafgesetzbuch aufzuklären.

9. Anmeldung bei der Krankenversicherung

10. Anmeldung der Auszubildenden beim zuständigen Finanzamt.

11. Einrichtung einer Bankverbindung

12. Rentenversicherungsnachweis bei der Deutschen Rentenversicherung (vormals BfA) beantragen


Weitere Informationen finden Sie in den FAQs.

 

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