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Ärztekammer Berlin beschäftigt sich intensiv mit der Notfallversorgung in Berlin

(12.04.2013)  Defizite in den Notaufnahmen lassen sich nur gemeinsam mit Kliniken, Politik und ärztlicher Selbstverwaltung lösen

Aus Sicht der Ärztekammer Berlin können die aktuell bestehenden Probleme in den Notaufnahmen der Berliner Krankenhäuser nur gemeinsam gelöst werden. "Die Ärztekammer Berlin beschäftigt sich seit längerer Zeit intensiv mit der Verbesserung der Notfallversorgung", erklärte Vorstandsmitglied Dr. med. Werner Wyrwich, der den Arbeitskreis "Interdisziplinäre Notaufnahmen und Notfallmedizin" der Kammer leitet. Die Berliner Feuerwehr hatte in ihrem Jahresbericht kritisiert, dass die Notaufnahmen an vielen Berliner Krankenhäusern unterbesetzt und überfordert seien. Immer häufiger würden Rettungswagen abgewiesen und zur nächsten Notaufnahme geschickt.

Wyrwich wies auf die Brisanz der Problematik hin: "Das Funktionieren der Schnittstelle Notfallaufnahme ist für das Gesundheitssystem und die Patientenversorgung elementar." Dies sei mit der derzeitigen Besetzung nicht zu leisten, es stünden zudem nicht immer ausreichend Fachärzte in den Kliniken zur Verfügung. Der finanzielle Hintergrund der Krankenhäuser lasse aber kaum Spielraum für eine bessere personelle Ausstattung. Hinzu komme eine immer stärkere Verlagerung aus dem ambulanten Bereich in die Notaufnahmen der Kliniken. Wyrwich spricht sich deshalb für einen offenen Dialog mit der Senatsverwaltung, der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin, der Feuerwehr und den Kliniken aus: "Nur so können wir dieses vielschichtige Problem lösen und den Patientinnen und Patienten dieser Stadt eine optimale Notfallversorgung bieten."


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