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Ärztekammer Berlin und Ärztekammer Athen vereinbaren stärkere Zusammenarbeit

(02.04.2012)  Berliner Kammerpräsident Jonitz: Aktuelle Krise in europäischen Gesundheitssystemen bietet Chancen für eine größere Patientenorientierung

Die Ärztekammern von Berlin und Athen wollen künftig stärker zusammenarbeiten und sich in Themenfeldern wie Versorgungsleitlinien, Patientensicherheit, Kommerzialisierung des Gesundheitswesens und Arzneimittelverschreibungen intensiv austauschen. Einen besonderen Schwerpunkt soll außerdem die Rolle der Ärzteschaft zur Bewältigung der aktuellen Krise in den europäischen Gesundheitssystemen einnehmen. Dies ist das Ergebnis eines ersten konstruktiven und freundschaftlichen Treffens in Berlin, zu dem der Präsident und der Ehrenpräsident der Athener Ärztekammer, Dr. George Patoulis und Dr. Sotiris Rigakis, sowie die Koordinatorin Eleni Doulianaki gekommen waren. Die Zusammenarbeit der beiden Kammern wird unterstützt vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Hans-Joachim Fuchtel.

Berlins Ärztekammerpräsident Dr. med. Günther Jonitz erklärte, dass die aktuelle Krise, die es in allen europäischen Gesundheitssystemen gebe, auch viele Chancen biete. "Die Ärzteschaft muss die Führungsrolle im Gesundheitswesen übernehmen und zum Wohle des Patienten definieren, was gute Medizin ist." Gleichzeitig gelte es, sich gegen den fortschreitenden Marktliberalismus zur Wehr zu setzen. "Wir wollen ein Gesundheitswesen und keine Gesundheitswirtschaft", betonten Jonitz und sein griechischer Kollege Patoulis, der ergänzte: "Der Arzt soll in erster Linie Diener der Gesundheit sein." Einig war man sich auch, dass es die Versorgung der Patienten vor Übergriffen der Politik zu schützen gelte.

Weitere Themen des vierstündigen Treffens waren die Risiken der elektronischen Gesundheitskarte - insbesondere die Aspekte Datensicherheit sowie politischer und ökonomischer Missbrauch - sowie die problematische Verschreibung von Generika.
Ein Gegenbesuch von Vertretern der Ärztekammer Berlin ist für den Sommer dieses Jahres vorgesehen. Außerdem ist eine gemeinsame Resolution der beiden Hauptstadtkammern zur aktuellen Situation der Patientenversorgung und zur Bewältigung der Krise im Gesundheitswesen angedacht, an der nach Möglichkeit auch Ärztekammern anderer europäischer Hauptstädte beteiligt werden sollen. 

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