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100 Jahre unabhängige Arzneimittelbewertung in Deutschland sind eine Erfolgsgeschichte

(07.02.2011)  Ärztekammer Berlin gratuliert Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft - Kammerpräsident Jonitz: Sauberes Wissen wichtigste Ressource des 21. Jahrhunderts

Die Ärztekammer Berlin gratuliert der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) zu 100 Jahren unabhängiger Arzneimittelbewertung in Deutschland. Im Rahmen des 35. Interdisziplinären Forums der Bundesärztekammer blickt die AkdÄ am 5. Februar auf eine ebenso spannende wie abwechslungsreiche Geschichte zurück, die 1911 mit der Gründung der "Arzneimittekommission des Deutschen Kongresses für Innere Medizin" ihren Anfang nahm. Schon damals zeigte sich, dass es wichtig war, eine wissenschaftlich fundierte Arzneimittelbewertung jenseits von Marketing- und Kostenaspekten zu etablieren und sich gegen die Einflussnahme der Pharmaindustrie durchzusetzen. "Daran hat sich bis heute nichts geändert", erklärt der Berliner Kammerpräsident Dr. med. Günther Jonitz und fügt hinzu: "In Zeiten knapper Kassen bei gleichzeitig immer größeren Möglichkeiten der Medizin ist eine unabhängige, rationale Nutzenbewertung von Arzneimitteln wichtiger denn je."

Angesichts immer größerer Marketing-Budgets der Pharmahersteller sind unabhängige Organisationen wie die AkdÄ, die als wissenschaftlicher Fachausschuss an die Bundesärztekammer angegliedert ist, von größter Notwendigkeit, um Ärztinnen und Ärzte evidenzbasierte Informationen zum Wohle ihrer Patienten zur Verfügung zu stellen. Erst dadurch kann ärztliches Handeln und Entscheiden auf wissenschaftlicher Basis und damit glaubhaft verantwortet werden. "Im 19. Jahrhundert war sauberes Wasser die wichtigste Ressource für eine gesunde Bevölkerung, im 21. Jahrhundert ist die wichtigste Ressource sauberes Wissen", betonte Jonitz.

Gleichzeitig ruft der Kammerpräsident die Ärzteschaft dazu auf, unabhängige Informationsquellen wie die AkdÄ, aktiv zu nutzen und darüber hinaus selbst einen Beitrag zur Wissensvermehrung zu leisten. So sollten - wie von der Berufsordnung der Ärztekammern vorgesehen - Nebenwirkungen von Arzneimitteln auf der Homepage der Arzneimittelkommission gemeldet und jedem zugängig gemacht werden.

Weitere Informationen unter www.akdae.de
 

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