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Herzinfarkte schneller und besser erkennen

(07.10.2020)  Online-Schulung für Rettungskräfte

Bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute. Im Rahmen des vom Innovationsfonds geförderten Projekts „QS-Notfall – Verbesserung der Notfallversorgung von Herzinfarktpatienten in Berlin und Brandenburg“ (Förderzeitraum 01.03.2017 bis 29.02.2020) ist von der Ärztekammer Berlin in Kooperation mit dem Berlin Brandenburger Herzinfarktregister e. V. (B2HIR) als Konsortialführerin des Projekts die ELearning-Fortbildung „STEMI Einfach erkennen“ als eine der Interventionsmaßnahmen des Projekts entwickelt worden.

Während der Projektlaufzeit konnten sich für das E?Learning zunächst nur Beschäftigte der am Projekt „QS-Notfall“ beteiligten Rettungsdienste und Kliniken im Land Berlin sowie den Brandenburger Landkreisen Havelland und Oberhavel auf der passwortgeschützten Lernplattform der Ärztekammer Berlin einschreiben. Diese Möglichkeit nutzen rund 5.000 Interessierte.

Seit dem Ende der Projektförderung „QS Notfall“ bietet die Ärztekammer Berlin in Kooperation mit dem Berlin-Brandenburger Herzinfarktregister e. V. die E-Learning-Fortbildung auch für ehemals nicht am Projekt beteiligte und insbesondere im Rettungsdienst tätige Ärztinnen und Ärzte sowie Rettungsdienstpersonal an.

Ziel der 1 bis 1,5-stündigen E?Learning Fortbildung ist das sichere Erkennen eines Herzinfarkts mit einer ST-Streckenhebung (STEMI) im EKG. Das schnelle und sichere Erkennen ist mitentscheidend für eine schnelle Behandlung im Herzkatheterlabor mit Wiedereröffnung des verschlossenen Herzkranzgefäßes und somit für das Überleben und die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten. Ausführliche Informationen zu den Inhalten und Abläufen der Fortbildung erhalten Interessierte unter: https:// anmeldung-fb.aekb.de.

Das vom Innovationsfonds geförderte Projekt „QS-Notfall“ hatte zum Ziel, die Versorgungszeiten für Herzinfarktpatienten vom ersten medizinischen Kontakt bis zur Wiedereröffnung des verschlossenen Gefäßes zu verkürzen. Der Ergebnisbericht des Projektes wurde am 9. September 2020 in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. „Wir freuen uns über die erfolgreiche Kooperation der Länder Berlin und Brandenburg bei diesem wichtigen Thema. Die grundsätzliche Bedeutung dieses Projekts liegt in der verbesserten, strukturierten Zusammenarbeit aller Akteure und Institutionen“, so Dr. med. Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin, im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des Projektberichts. Durch eine zielgerichtete Fortbildung und den erfolgreichen Einsatz digitaler Technologien in Schulung, Diagnostik und Kommunikation werde die Versorgung deutlich optimiert.

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