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Aktionsprogramm für Geburtshilfe beschlossen

(01.03.2018)  Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) will die Geburtshilfe in Berlin stärken. Auf ihre Einladung hatten sich am 1. Februar mehr als 50 Vertreterinnen und Vertreter von Eltern, Geburtskliniken, Hebammen, Krankenkassen, Ausbildungsstätten, Ärzten und Verwaltung zum zweiten Mal am Runden Tisch Geburtshilfe getroffen.

Gemeinsam verabschiedeten sie das Aktionsprogramm „Für eine gute und sichere Geburt in Berlin“. Dieses Aktionsprogramm enthält einen Maßnahmenkatalog mit 10 Punkten. Zu den zentralen Punkten gehören ein Förderprogramm in Höhe von 20 Millionen Euro für den Neu- und Umbau von Kreißsälen in Berliner Kliniken sowie der Ausbau der Ausbildungskapazitäten für Hebammen um 130 Plätze im Jahr 2020. „Berlin erlebt einen Geburtenboom. Das ist ein Grund zur Freude, stellt aber auch hohe Anforderungen an die Geburtshilfe. Am Runden Tisch sind sich alle Beteiligten einig: Wir stehen gemeinsam in der Verantwortung die bestmögliche Versorgung von Mutter und Kind vor, während und nach der Geburt sicherzustellen“, betonte Kolat.

Die Vorsitzende des Berliner Hebammenverbands Susanna Rinne-Wolf erklärte dazu: „Wir sind gespannt auf die Ausgestaltung und zeitnahe Umsetzung, in die sich der Berliner Hebammenverband aktiv einbringen wird - insbesondere in den Punkten, die die Arbeitsbedingungen der Hebammen betreffen. Denn das Leben braucht einen guten Anfang.“

Professor Dr. Michael Abou-Dakn, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am St.-Joseph-Krankenhaus und Vorsitzender des Landesverbands Berlin der „Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Ärztinnen und Ärzte in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe“ (BLFG) zeigte sich erfreut: „Berlin soll eine babyfreundliche Stadt bleiben. Ich freue mich sehr, dass wir es geschafft haben, interdisziplinär für die Mütter- und Kindergesundheit an einem Strang zu ziehen. Der Aktionsplan setzt Maßstäbe, die sicherlich über die Berliner Grenzen hinaus wirken werden.“ Aus seiner Sicht ist außerdem die Einführung des digitalen Bettennachweises IVENA besonders wichtig. Dadurch soll es möglich werden, Hochschwangere schnell und unkompliziert in ein Haus mit freien Kapazitäten zu verlegen. Ab April 2018 werden die Krankenhäuser dort in Echtzeit abrufen, welche Kreißsäle frei sind.

Der vollständige Aktionsplan ist hier zu finden: https://www.berlin.de/sen/gesundheit/themen/stationaere-versorgung/krankenhaus-versorgung/

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