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QS-Notfall Projekt startet seine Interventionen

(01.12.2017)  Das Projekt zur Verbesserung der Qualität der Erstversorgung von Herzinfarktpatienten in Berlin und Brandenburg (QS-Notfall Projekt), wir berichteten in BERLINER ÄRZTE 02/2017, geht in seine zweite Runde.

Nach intensiven Vorbereitungsarbeiten wird das QS-Notfall Projekt ab Dezember 2017 eine Online-Fortbildung „STEMI Einfach erkennen“ freischalten. Diese Online-Fortbildung wurde gemeinsam mit der Ärztekammer Berlin entwickelt und ist auch dort angesiedelt. Sie richtet sich an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungsdienste. Die Teilnahme an der Online-Fortbildung ist kostenfrei und hat zum Ziel, Notärzte/innen, Rettungsassistenten/ innen und Notfallsanitäter/ innen darin zu schulen, im EKG eine ST-Hebung sicher zu erkennen, denn die eindeutige, schnelle Diagnosestellung beeinflusst entscheidend die Versorgungszeiten der Patienten mit Infarkt mit ST-Hebung im EKG (STEMI).

Darüber hinaus werden die Rettungsdienstmitarbeiter/ innen bei Verdacht auf Infarkt bei Ihrer Diagnosestellung ab Dezember 2017 auch dadurch unterstützt, dass für alle Patienten mit STEMI oder mit Verdacht auf einen Infarkt das Notfall-EKG des Rettungsdienstes elektronisch vom Defibrillator an die im Krankenhaus behandelnden Ärzte übertragen und von den Klinikärzten dort mit befundet werden kann. Auch hierdurch versprechen sich die Initiatoren des Projekts eine Beschleunigung in der Versorgung von STEMI Patienten. Das QS-Notfall Projekt wurde vom Berlin-Brandenburger Herzinfarktregister (B2HIR) initiiert und wird vom Innovationsfonds mit 1,5 Millionen Euro über 3 Jahre gefördert. Am Projekt nehmen die Berliner Krankenhäuser mit Katheterlabor, die Kliniken Nauen und Hennigsdorf aus Brandenburg und die Rettungsdienste aus Berlin, Havelland und Oberhavel teil. Beteiligt an der statistischen Auswertung ist auch das UKE Hamburg.

Das QS-Notfall Projekt soll zum Wohle der Berliner und Brandenburger Bevölkerung die Notfallversorgung von Herzinfarktpatienten durch eine Verkürzung der Versorgungszeiten verbessern.

Dr. Birga Maier
Berlin-Brandenburger
Herzinfarktregister

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