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Delegation aus Moldawien besucht die Ärztekammer Berlin

(01.12.2016)  Am 10. November 2016 besuchte eine Delegation aus der Republik Moldawien die Ärztekammer Berlin.

Foto_Moldawier

Wie bereits vor zwei Jahren hatte das Moldowa-Institut in Leipzig (MIL) auch in diesem Jahr eine „Herbstschule“ organisiert und sechs junge Ärztinnen und Ärzte über Leipzig nach Berlin geführt. Hans-Peter Abraham vom MIL, der die Studienreise zum Thema „Prävention“ zusammen mit etlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens in Leipzig und Berlin koordiniert hatte, ermöglichte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit einem wohldurchdachten Programm einen breiten Einblick in den Status Quo der hiesigen Präventionspolitik. Dabei bildete das Thema „Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen“ und ihre konkrete Umsetzung in der Praxis einen Schwerpunkt der Reise nach Deutschland.

Neben Besuchen u.a. im Gesundheitsamt und dem Deutschen Kinderschutzbund in Leipzig sowie dem Bundesgesundheitsministerium und der Fachstelle für Suchtprävention in Berlin stand am fünften Tag das Gespräch in der Ärztekammer Berlin auf dem Programm. Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer Ass jur. Michael Hahn und einer kurzen Vorstellungsrunde bot der Leiter der Abteilung Fortbildung/Qualitätssicherung, Dr. med. Henning Schaefer, einen für alle Anwesenden lehrreichen Gesamtüberblick über die historische und inhaltliche Entwicklung der Präventionsförderung in Deutschland: Angefangen mit Rudolf Virchow, über die Etablierung des öffentlichen Gesundheitswesens, hin zu den Wissenschaften von Epidemiologie und Public Health bis heute und der Verabschiedung des Präventionsgesetzes im Bundestag im Jahr 2015. Dabei durfte der Blick nach Innen nicht fehlen. Dass die Ärztekammer Berlin auf dem Gebiet der Prävention auf ganz anschauliche Weise ihrem gesellschaftlichen Auftrag nachkommt, wurde durch den Bericht über die Maßnahmen der Präventionsförderung, die von der Ärztekammer Berlin seit Jahren unterstützt werden, deutlich. Darunter finden sich Initiativen wie das Landesprogramm „Gute Gesunde Kita“, „Klasse 2000“ zur Stärkung der Gesundheit und auch Gewalt- und Suchtprävention von Grundschülern, die „Ärztinnen-Informationsstunde“ der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung (ÄGGF) und diverse Programme zur Förderung der Bewegung und des Gesundheitssports. Nicht unerwähnt bleiben durften in diesem Zusammenhang die beiden Präventionsbeauftragten der Ärztekammer Berlin, die den Vorstand zu allen Fragen der Gesundheitsförderung und Prävention beraten: Dr. med. Uwe Torsten (Mitglied des Vorstandes) und Dr. med. Johannes Bruns.

Mit diesem gebündelten Wissen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Delegation an diesem Vormittag in der Kammer vor allem die Botschaft mit nach Hause nehmen, dass Medizin mehr ist als Salutogenese und dass Prävention nur erfolgreich sein kann, wenn das Grundprinzip „all-in-one-health“ verfolgt wird. Das heißt die über Jahre gereifte Erkenntnis, dass alle Lebenswelten – von Bildung und Gesundheitskompetenz bis hin zu Städtebau – zwangsläufig zusammenwirken und gemeinsame Ziele nur durch die Zusammenarbeit aller verantwortlichen Akteure erreicht werden können.

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