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DÄB beschließt aktive Hilfe bei der medizinischen Versorgung für Flüchtlinge - insbesondere für Frauen und Familien

(01.11.2015)  Unter dem Motto "Wir mischen uns ein" fand im September der 34. Kongress des Deutschen Ärztinnenbundes e.V. (DÄB) statt.

Unter der Schirmherrschaft von Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Frauen und Jugend (BMFSFJ), wurden erneut aktuelle Themen aus der Berufs- und Gesundheitspolitik aufgegriffen, die eine nach Geschlecht differenzierende Medizin im Blick haben. Dazu zählten unter anderem Social Freezing, das Mammographie-Screening und die Quote im Gesundheitswesen.
Von besonderem Interesse für die Teilnehmerinnen waren zudem die Workshops, die sich mit Sprache, Kommunikation, Rhetorik und Präsentation beschäftigten sowie ein Deeskalationskurs, der sich mit Präventionsmaßnahmen bei der zunehmenden Gewalt auch in Praxen auseinandersetzte.

„Der 34. Kongress ist seinem Motto vollständig gerecht geworden, hat aktuelle Themen und historische Bezüge verbunden." so Dr. med. Christiane Groß, M.A, Präsidentin des DÄB, im Rückblick. Zudem habe die im Rahmen des Kongresses stattfindende Mitgliederversammlung beschlossen, einen Pool von DÄB Ärztinnen einzurichten, die aktiv Hilfe bei der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen, insbesondere für Flüchtlingsfrauen und Familien leisten wollen. Dies sei für den DÄB ein Gebot der Stunde – ebenso wie die Forderung des DÄB an die Bundesregierung, eine verständliche, transparente Darstellung über die Auswirkungen des Transatlantischen Freihandelsabkommens (TTIP) auf das deutsche Gesundheitswesen und eine Offenlegung der Geschlechterperspektive bei allen TTIP- Verhandlungen zur Verfügung zu stellen. Weiterhin wurden im Rahmen des Kongresses verschiedene Auszeichnungen, wie beispielsweise der Wissenschaftspreis des DÄB vergeben.

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