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Versicherungsschutz für die ärztliche und zahnärztliche Betreuung von Flüchtlingen

(25.09.2015)  Die Ärztekammer Berlin macht auf die folgende Pressemitteilung der Deutschen Ärzteversicherung aufmerksam:

Deutsche Ärzteversicherung

Versicherungsschutz für die ärztliche und zahnärztliche Betreuung von Flüchtlingen

Köln, 22.09.2015

Die Deutsche Ärzteversicherung hat aufgrund der aktuellen Flüchtlingssituation beschlossen, Ärzten und Zahnärzten, die ambulante Behandlungen von Flüchtlingen vornehmen, Versicherungsschutz in der Berufshaftpflicht-Versicherung zu garantieren. Dies gilt für alle laufenden Berufshaftpflichtverträge von Ärzten und Zahnärzten. Jedem Arzt und Zahnarzt, wird auf Wunsch eine entsprechende Versicherungsbestätigung ausgestellt, wobei diese Regelung auch ohne explizite Bestätigung für alle versicherten Ärzte und Zahnärzte gilt. Der Versicherungsschutz gilt sowohl für privatrechtliche Ansprüche als auch für öffentlich-rechtliche Ansprüche des jeweiligen Bundeslandes bei grob fahrlässigem Verhalten des Behandelnden. Nach derzeitigen Überlegungen der Bundesländer sollen Ärzte und Zahnärzte, die sich bereits in Rente befinden, für die ambulante Behandlung auf ehrenamtlicher Basis eingesetzt werden. Nordrhein-Westfalen hat hierzu festgestellt, dass hier das Staatshaftungsrecht anzuwenden ist und Ansprüche somit gegen das Land zu richten sind. Bei grober Fahrlässigkeit kann das Land Rückgriff auf den Arzt und Zahnarzt nehmen. Die Berufshaftpflicht-Versicherungsverträge der Deutschen Ärzteversicherung bieten auch in diesen Fällen Versicherungsschutz.

Weitere Informationen für Ärzte und Zahnärzte sind unter Tel. 0221-14822700 der Deutschen Ärzteversicherung erhältlich.

Weitere Auskünfte für Journalisten:
Karl-Heinz Silbernagel
Tel.: +49 (221) 148-22857
Email: karl-heinz.silbernagel@aerzteversicherung.de
Deutsche Ärzteversicherung AG

Die vollständige Pressemitteilung zum Download finden Sie hier.



 

 

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