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Hohe Zufriedenheit mit einigen Abstrichen

(31.07.2014)  Laut Ärztemonitor 2014 sagen mehr als 90 Prozent der niedergelassenen Mediziner: "Meine Arbeit macht mir Spaß".

Meinungsforschungsinstitut befragt rund 10.000 niedergelassene Mediziner

?Meine Arbeit macht mir Spaß? - das sagen laut Ärztemonitor 2014 insgesamt 93 Prozent der niedergelassenen Hausärzte, 95 Prozent der Fachärzte und 99 Prozent der Psychotherapeuten. Für den Ärztemonitor 2014 hat das Meinungsforschungsinstitut infas im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und des NAV-Virchowbundes von Februar bis Mai 2014 rund 10.000 niedergelassene Mediziner per Telefon befragt.

"Die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen identifizieren sich in hohem Maße mit ihrer Arbeit" so Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV. Das ließe sich auch an folgenden Zahlen erkennen: Acht von zehn Ärzten und  Psychotherapeuten antworteten, dass sie ihren Beruf wieder ergreifen würden und fast 100 Prozent empfinden ihre Arbeit als nützlich.

Neben der positiven Resonanz gab es auch weniger zufriedene Reaktionen. So würden, laut Dr. Dirk  Heinrich, dem Bundesvorsitzenden des NAV-Virchow-Bundes, rund 39 Prozent der Praxisärzte mit ihrer wirtschaftlichen Situation hadern und 46 Prozent beklagten eine fehlende finanzielle Planungssicherheit. "Obwohl niedergelassene Ärzte  das Rückgrat der ambulanten Versorgung sind, fühlen sie sich aber im Stich gelassen. Bei einer persönlichen  Arbeitsbelastung von durchschnittlich 54 Arbeitsstunden bei täglich 45 behandelten Patienten fehlt 66 Prozent der Befragten ausreichend Zeit für den Patienten", so Dr. Heinrich. Zusammen mit der stetig anwachsenden Bürokratie und dem wirtschaftlichen Druck führe das unter anderem dazu, dass 67 Prozent der Praxisärzte sich wünschten, ihre  Arbeitszeit zu reduzieren.

Zudem plane jeder vierte Haus- und Facharzt in den kommenden fünf Jahren seine Praxis abzugeben, wobei viele keinen Nachfolger finden. So sagten 75 Prozent der Befragten, dass die Praxis ihre Funktion als Altersvorsorge verloren habe. "Das ist ein Skandal", findet Dr. Gassen. "Es darf nicht sein, dass eine freie Berufsgruppe, die erst in eine sehr lange Ausbildung, dann in den Aufbau und Unterhalt einer Praxis investiert, die Arbeitsplätze sichert und die eine extrem wichtige Rolle in der Gesellschaft spielt, am Ende ihres Arbeitslebens nicht abgesichert ist."

 

 

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