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Gesundheit auf der Kippe - Tabaksteuern rauf, Zigarettenkonsum runter!

(30.04.2014)  Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag - zum 28. Mal, seit die Weltgesundheitsorganisation ihn 1987 ins Leben gerufen hat.

Mit wechselnden Schwerpunkten wird auf die Forderungen der WHO-Rahmenkonvention zur Tabakkontrolle (FCTC) zur Förderung der Rauchfreiheit und den damit verbundenen Gesundheitspotenzialen aufmerksam gemacht. 

"Raise taxes on tobacco" -  das Thema des diesjährigen Weltnichtrauchertags. Laut WHO ist die Preissteigerung für Tabak durch höhere Steuern der effektivste Weg, um den Verbrauch von Tabakwaren zu senken und Raucher zum Rauchstopp zu bewegen. Von einer Steuererhöhung profitieren auch Regierungen durch erhöhte Einnahmen, die wieder für die Tabakkontrolle und andere wichtige Gesundheits- und Sozialprogramme verwendet werden können. Eine Erhöhung der Tabaksteuer um 10% verringert in der Regel den Tabakkonsum um 4% in Ländern mit hohem Einkommen und um rund 8% in denen mit niedrigen und mittleren Einkommen. Dabei steigen die Einnahmen durch Tabaksteuern im Mittel noch um ca. 7%. (Quelle: WHO) .

Es ist kein Geheimnis, Rauchen gilt als das größte einzelne vermeidbare Gesundheitsrisiko für eine Vielzahl schwerwiegender Erkrankungen und ist die führende Ursache frühzeitiger Sterblichkeit - ein trauriger Rekord. In Deutschland rauchen aktuell ca. 27% der Frauen und 31% der Männer. 

Neben den geforderten Steuererhöhungen gibt es ein weiteres sehr wirksames - ärztliches - Instrument die Raucherprävalenz zu senken: der ärztliche Rat ist für viele Raucher die Initialzündung in ein rauchfreies Leben. Schon eine nur dreiminütige ärztliche Beratung kann bis zu 10% der Raucher zu einem Rauchstopp motivieren. Je intensiver dabei die Beratung ist, umso besser ist der Erfolg!

Auch oder gerade durch die Diskussionen um die Nichtraucherschutzgesetzte in den Ländern müssen neben den eher "traditionellen" Formen des Tabakkonsums auch die neueren Produkte E-Zigarette, E-Shisha und Snus (Oraltabak) im Focus der Anamnese des Rauchverhaltens der Patienten stehen.

Nehmen Sie den Weltnichtrauchertag als Impuls auf. Befragen Sie Ihre  Patienten zu ihrem Rauchverhalten, dokumentieren Sie den Rauchstatus und sprechen Sie eine individuelle und motivierende Empfehlung zum Rauchstopp aus. Unterstützen Sie zum Rauchstopp motivierte Patienten bei ihrem Ziel. Kurzintervention wirkt - in drei Minuten!

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