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Pro Quote Medizin - Wir bewegen die Quote

(04.06.2013)  - Frauen an die Spitze in der Medizin und im Gesundheitswesen -

"Frauen an die Spitze in Medizin und Gesundheitswesen", haben der Deutsche Ärztinnenbund e.V. und die Aktion "Pro Quote Medizin"  anlässlich des Equal Pay Day am 21. März gefordert. An diesem Tag wird darauf aufmerksam gemacht, wie weit die Einkommensschere in Deutschland zwischen Männern und Frauen auseinander geht: Zur Zeit beträgt der Unterschied ganze 22 Prozent. Das heißt, dass Frauen, um das gleiche Einkommen zu erhalten, fast drei Monate auf ein Jahr gerechnet mehr als Männer arbeiten müssen.  "Auch in der Medizin verdienen Männer besser als Frauen", sagte Dr. med. Regine Rapp-Engels, Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes mit Bezug auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes. In der Verdienststrukturerhebung 2010 wird eine Differenz von 1.900 Euro zwischen den Arzteinkommen von Männern und Frauen verzeichnet, das sind mehr als 20 Prozent. 

Und das, obwohl schon lange feststeht: Die Zukunft der Medizin ist weiblich. Mehr als 60 Prozent der Studierenden im Fach Medizin sind Frauen. In Führungspositionen in Medizin und Forschung sind sie dennoch viel zu selten. Aktuell sind nur 10 Prozent der Führungspositionen von Frauen besetzt. Daher wollen Wissenschaftlerinnen, Medizinstudentinnen und Frauen aus den unterschiedlichsten Breichen des Gesundheitswesens die Quote.

In einem offenen Brief an über 600 Adressaten fordert die Initiative "Pro Quote Medizin" eine Frauenquote für Führungspositionen in der Medizin. Ihre Botschaft an alle Krankenhausträger, Fachgesellschaften und Berufsverbände, an die Bundesärztekammer, an Landesärztekammern und den Bundesminister für Gesundheit, an Hartmannbund und Marburger Bund: "Wir wollen die Quote, jetzt!" Ihr Ziel: In den nächsten fünf Jahren sollen 40 Prozent der Spitzenjobs von Frauen besetzt werden, so der Wunsch von Initiatorinnen der Aktion, Prof. Dr. med. Gabriele Kaczmarczyk von der Charité und der Sozialwissenschaftlerin und Coach Dr. Ulrike Ley. Seit dem 4. März ist die Aktion mit der Website www.pro-quote.-medizin.de online. 

In den nächsten Wochen wird das Netzwerk mit den Kooperationspartnerinnen und  -partnern und Sponsoren noch enger werden. Eine gemeinsame "Pro Quote-Konferenz" ist geplant und am Ende des Jahres sollen mit ausgezeichneten Best-Practice-Modellen für quotenfreundliche Krankenhäuser oder engagierte Universitäten vorbildliche Beispiele vorgeben werden.

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