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Gesetz über die Beschneidung von Jungen in Kraft getreten

(23.01.2013)  Klarstellung der neuen Regelung im Bürgerlichen Gesetzbuch

Mit Inkrafttreten des Gesetzes über den Umfang der Personensorge bei einer Beschneidung des männlichen Kindes am 28.12.2012 wurde die durch das Urteil des Landgerichts Köln entstandene Rechtsunsicherheit beseitigt. Die neue Regelung stellt im Bürgerlichen Gesetzbuch klar, dass die Personensorge der Berechtigten auch das Recht umfasst, in eine medizinisch nicht erforderliche Beschneidung des nicht einsichts- und urteilsfähigen männlichen Kindes einzuwilligen, wenn diese nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt werden soll. Dies soll nur dann nicht gelten, wenn durch die Beschneidung auch unter Berücksichtigung ihres Zwecks das Kindeswohl gefährdet wird. Zudem dürfen in den ersten sechs Monaten nach der Geburt des Kindes von einer Religionsgemeinschaft dazu vorgesehene Personen Beschneidungen durchführen, wenn sie dafür besonders ausgebildet und, ohne Arzt zu sein, für die Durchführung der Beschneidung vergleichbar befähigt sind.

Damit bleibt die Beschneidung von männlichen Kindern in Deutschland auch künftig grundsätzlich erlaubt. 

Nähere Informationen hierzu hat die Ärztekammer Berlin auf ihrer Homepage unter Ärzte/Recht/aktuelle Gesetzesänderungen veröffentlicht. 

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