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Spenden für medizinische Versorgung in Griechenland

(06.12.2012)  - Aktion -

In Griechenland hat die drastische Sparpolitik im Gefolge der Schuldenkrise zu einer Verarmung großer Teile der Bevölkerung geführt. Gesundheitliche Leistungen werden nur noch bei erheblicher Eigenbeteiligung erbracht, eine Hürde, die für große Teile der Bevölkerung unüberwindbar geworden ist. Die griechische Sektion von "Ärzte der Welt" organisiert medizinische Hilfe vor Ort. Seit 1996 betreibt die Organisation in Athen, Perama, Thessaloniki und auf Chania Anlaufstellen, in denen schon vor der Krise Flüchtlinge, aber auch andere Bevölkerungsgruppen wie Roma oder Obdachlose, Zugang zur Gesundheitsversorgung erhalten haben. 

"Seit der Krise", erklärt Nikitas Kanakis, Präsident von "Ärzte der Welt Griechenland",  "konnten wir einen dramatischen Anstieg der griechischen Patienten in unseren Anlaufstellen, die ursprünglich für Flüchtlinge und/oder Asylsuchende gedacht waren, beobachten". Zu den Patienten gehören schwangere Frauen, die Vorsorgeuntersuchungen benötigen, kranke Kinder, die Impfungen benötigen oder Rentner, die kein Einkommen mehr haben.

Das laufende Spendenaufkommen kann den großen neu entstandenen Bedarf nur bruchstückhaft decken. Finanzielle Mittel für die folgenden Hilfen werden dringend benötigt: Impfungen, Behandlungskosten, Laboruntersuchungen und Lebensmittel.

Das Berliner Forum Griechenlandhilfe (c/o Kostas Papanastasiou, Grolmanstraße 28, 10623 Berlin) ist daher mit "Ärzte der Welt" Deutschland eine Kooperation eingegangen, um auf unbürokratische Weise zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung notleidender Menschen in Griechenland beizutragen. 

Spenden im Rahmen dieser Aktion können unter dem Stichwort "Griechenlandhilfe" auf das folgende Spendenkonto eingezahlt werden:

"Ärzte der Welt"
Deutsche Kreditbank, Konto Nr. 1004 333 660
Bankleitzahl: 120 300 00

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