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Bundesärztekammer unterstützt WEISSEN RING

(26.04.2012)  Der "Gemeinnützige Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e.V., Mainz" vermittelt Opferhilfe aus einer Hand

Mit dem Aufruf "Sei stark. Hol dir Hilfe!" appelliert der WEISSE RING an die Opfer von Kriminalität und Gewalt, sich nicht passiv zu verhalten, die Straftat anzuzeigen und sich Unterstützung zu suchen, um die schwierige Lebenssituation baldmöglichst zu überstehen bzw. erträglicher werden zu lassen. In einer bundesweiten Mut machenden Kampagne, die von der Bundesärztekammer unterstützt wird, werden den Geschädigten staatliche wie nicht staatliche Hilfsmöglichkeiten aufgezeigt. "Nach dem Motto Opferhilfe aus einer Hand versteht sich der WEISSE RING als hilfreicher Begleiter und kompetenter Lotse", macht die Bundesvorsitzende des gemeinnützigen Vereins, Roswitha Müller-Piepenkötter, Staatsministerin a. D. deutlich. Grundlage und praktikable Möglichkeiten dafür biete die auf örtlicher, regionaler und bundesweiter Ebene praktizierte Netzwerk-Arbeit. 

"Opfer von Kriminalität und Gewalt leiden unter körperlichen aber auch seelischen Verletzungen. Ärztinnen und Ärzte sind oftmals die ersten, an die sich Opfer einer Straftat wenden. Wir alle können mithelfen, dass diese Menschen das Erlebte besser verarbeiten. Die Bundesärztekammer steht an der Seite der Kriminalitätsopfer und des WEISSEN RINGS, der den Betroffenen in ihrer schwierigen Lebenssituation wieder Mut und Hoffnung gibt", so der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Frank Ulrich Montgomery.

Beim Kontakt mit den unmittelbar wie mittelbar Betroffenen, Angehörigen oder Bekannten des Opfers, können Ärzte auf die Hilfsmöglichkeiten des WEISSEN RINGS sowie die jeweiligen örtlichen Hilfseinrichtungen des gemeinnützigen Vereins verweisen. Keine aufwendige Handreichung, die jedoch wesentlich dazu beitragen kann, das Erlebte besser verarbeiten zu können. Zudem fühlt sich das Opfer wahrgenommen und nicht auf sich alleine gestellt. Wie Polizeibeamte zählen auch Ärzte oft zu den ersten Menschen, die mit dem Opfer einer Straftat in Berührung kommen.

Durch Infoflyer, Plakate und praktische Hinweise im Scheckkartenformat sollen möglichst viele Betroffene erreicht und darin bestärkt werden, nicht in der Rolle des Verlierers zu verharren. Ziel ist es, die Opfer zu motivieren, vorhandene Unterstützungsmöglichkeiten zu nutzen, um dadurch möglichst bald in das Leben vor dem belastenden Erlebnis zurück zu finden.

Kriminalitätsopfer haben ein Recht auf Hilfe

Menschen, die durch ein Verbrechen jäh aus ihrer Lebensbahn gerissen wurden, benötigen vor allem Verständnis und Zuspruch. Bereits ein erstes Telefongespräch (Opfer-Telefon 116 006), der Besuch am Krankenbett, die Hilfestellung im Umgang mit den Behörden - einfach das Gefühl, als Opfer einer Straftat nicht "vergessen" zu sein, können den Betroffenen wieder Mut und neue Hoffnung geben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des WEISSER RINGS sind oft die ersten Menschen, die sich um Kriminalitätsopfer kümmern und mit denen Betroffene über ihre Probleme sprechen können.

Weitere Informationen erhalten Sie über diesen Flyer oder unter: www.weisser-ring.de  

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