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Verhalten bei Arzneimittelzwischenfällen

(22.08.2007)  Verwaltungsvorschrift

Ärzte sind gemäß der Berufsordnung der Ärztekammer Berlin und des Arzneimittelgesetzes (AMG) verpflichtet, Zwischenfälle mit Arzneimitteln zu melden. Für Behörden, denen Überwachungsaufgaben nach dem AMG obliegen, gelten darüber hinaus besondere Verwaltungsvorschriften, wie die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz mitteilt. Über diese soll an dieser Stelle informiert werden.

Bei Arzneimittelzwischenfällen, deren Folge eine akute Gesundheitsgefährdung der Allgemeinheit oder bestimmter Personen sein kann (Mängel der Klasse I oder II im Sinne des Rapid-Alert-Systems der EU (RAS), sind mit dem Stichwort "Arzneimittelzwischenfall" unverzüglich telefonisch, per Fax oder per E-Mail mitzuteilen. Die Mitteilung sollte zunächst an das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo),  Referat Krankenhausaufsicht, Arzneimittel- und Apothekenwesen , gehen. Ist dort niemand erreichbar, sollte die Arbeitsgruppe Arzneimittel-, Apotheken- und Betäubungsmittelwesen bei der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz eingeschaltet werden. Sind beide Institutionen nicht erreichbar soll in unaufschiebbaren Fällen eine Meldung an das Lagezentrum Berlin erfolgen. Telefonische Meldungen müssen unverzüglich schriftlich nachgereicht werden.

 

 

 

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