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Fristverlängerung für Ärzte und Psychotherapeuten aus der ehemaligen DDR

(30.01.2007)  Der Bundestag beschloss, die Aufbewahrungsfrist für Lohnunterlagen bis zum 31. Dezember 2011 zu verlängern.

Ärzte und Psychotherapeuten, die in der DDR gearbeitet haben, haben für eine Kontenklärung zur Rente noch weitere fünf Jahre Zeit. Der Bundestag beschloss, die Aufbewahrungsfrist für Lohnunterlagen bis zum 31. Dezember 2011 zu verlängern. Die Neuregelung betrifft alle Bürgerinnen und Bürger der DDR, die per Sozialversicherungsausweis gearbeitet haben. Zur Rentenklärung müssen Bürger der ehemaligen DDR deshalb regelmäßig ihre Sozialversicherungsausweise einreichen. Darüber hinaus sind Schulabschlusszeugnisse notwendig, bei einem Schulbesuch über das vollendete 17. Lebensjahr hinaus eventuell auch Facharbeiterzeugnisse, Studienabschlusszeugnisse, Wehrdienstausweise sowie Geburtsurkunden der Kinder. Da Ärzte in der DDR einem Zusatzversorgungssystem angehörten, müssen sie zusätzlich zu den normalen Antragsformularen einen Antrag auf Überführung der Zusatzversorgung einreichen. Mit diesem Antrag sind die Urkunde über die Aufnahme in die Zusatzversorgung und Entgeltbescheinigungen über die tatsächlichen Entgelte von den ehemaligen Arbeitgebern vorzulegen.

Sofern Unterlagen nicht im Original, sondern als bestätigte Kopie eingereicht werden, wird bei der Deutschen Rentenversicherung die Übereinstimmung von Original und Kopie in der Auskunfts- und Beratungsstelle bestätigt und der Antrag von dort an die zuständige Stelle weitergeleitet.

Die Formanträge für eine Rentenklärung können bei der Deutschen Rentenversicherung unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/ 10 00 480 70 (Mo.- Do. von 7.30-19.30 Uhr, Di von 7.30-15.30 Uhr) bestellt oder im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/DRVB/de/Navigation/_home_node.html heruntergeladen werden. Dort finden Sie auch die Anschriften der Auskunfts- und Beratungsstellen für eine Antragsannahme. Welche Unterlagen für die Kontenklärung einzureichen sind, ist individuell unterschiedlich und hängt von der Art der nachzuweisenden Zeiten ab.

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