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Eröffnung 108. Deutsche Ärztetag

(03.05.2005)  Auszug aus der Eröffnungsrede von Dr. Günther Jonitz, Berlin, 03.05.2005 (Es gilt das gesprochene Wort.)

Anrede

Albert Einstein hat einmal gesagt: Die Probleme, die es in der Welt gibt, können nicht mit den gleichen Methoden gelöst werden, die sie erzeugt haben.

Welche Probleme haben wir denn? Die Medizin ist besser geworden. Meine Großmutter väterlicherseits starb Mitte der siebziger Jahre an den Folgen einer Schenkelhalsfraktur. Sie war damals genauso wenig behandelbar wie 1902, als Rudolf Virchow an der gleichen Fraktur starb. Die Mutter meiner Mutter starb 1968 an den Komplikationen des Diabetes mellitus, der Zuckerkrankheit. Krankheit war Schicksal. Vor allem im Alter.

Machen wir uns doch für einen Augenblick klar, wie ungeheuer leistungsfähig unsere Medizin geworden ist. Hüftgelenksnahe Brüche sind Routine, Narkosen bei alten Menschen ebenfalls. Gegen die Komplikationen der Zuckerkrankheit haben wir ein ganzes Arsenal an Möglichkeiten, bis hin zur Insulin Pumpe, zu Transplantationen der Bauchspeicheldrüse und minimal-invasiven Verfahren der Gefäßkomplikationen. Es ist alles so sehr zu Routine geworden, dass man nicht mehr darüber nachdenkt. Über Selbstverständlichkeiten gibt es keine Gutachten. Wie wäre es einmal mit einer Erfolgsbilanz unseres Gesundheitswesens?

Unsere Patienten haben sich verändert. Sie sind kränker geworden und älter. Das Durchschnittsalter steigt, im Krankenhaus wie in der Praxis. Wer je mit einem über 80jährigen versucht hat, mehrere Untersuchungstermine an einem Tag abzuspulen, weiß um die Belastungen für den kranken Menschen.

Chronische Krankheiten und Multimorbidität prägen unseren Alltag. Sie machen unsere Arbeit anspruchsvoller. Das ist - um mit den Worten des Regierenden Bürgermeister Berlins zu sprechen - auch gut so. Es ist der Preis des Fortschrittes unserer Medizin. Die Alternative wäre, früher zu sterben. Das ist obsolet.

Unsere Patienten sind auch anspruchsvoller geworden. Selbstverständlich möchten Junge wie Alte an den Segnungen der Medizin Berufes teilhaben. Von der Früherkennung und dem Gesundbleiben durch mehr oder weniger sinnvolle Verfahren auf der einen Seite bis zur Hoffnung auf Heilung selbst bei unheilbaren Leiden, der Erwartungsdruck wächst.

Das Phänomen ist das der Fortschrittsfalle: je erfolgreicher die Medizin ist, umso mehr Kranke haben wir. Denn immer öfter gelingt es der Medizin, kranke Menschen länger am Leben zu erhalten. Man denke an die Erfolge bei Stoffwechselkrankheiten, bei manchen Tumorerkrankungen oder bei AIDS.

Parallel dazu sinken die Möglichkeiten, diese Erwartungen zu erfüllen. Über 20 Jahre undifferenzierte Kostendämpfung mit dem Pseudoblick auf Lohnnebenkosten haben ihre Spuren hinterlassen. Es wird eng, ambulant wie stationär. Die Unzufriedenheit wächst, die Leistungsfähigkeit sinkt. Trotz aller Anstrengungen der Menschen vor Ort wird die Grundlage unseres Gemeinwesens arrodiert.

Mit jedem Arbeitslosen in Deutschland mehr wird ein Mensch eher krank und entgehen den Krankenkassen wichtige Beiträge. Arbeitslosigkeit ist nach wie vor das Gesundheitsrisiko Nummer Eins in Deutschland. Arbeitslosigkeit macht krank. Dies ist seit den Jahren von Rudolf Virchow unverändert.

Wir werden auf diesem Deutschen Ärztetag im Rahmen des TOP IV "Krankheit und Armut" ausführlicher diskutieren können.

Liebe Frau Ministerin, liebe politisch und ökonomisch Verantwortliche in diesem Land: wenn sie die Volksgesundheit nachhaltig stärken und Krankheiten verhindern wollen, wenn sie die Beitragssätze spürbar senken möchten und dennoch mehr Geld ins System geben möchten, müssen sie drei Dinge tun: Arbeitsplätze schaffen, Arbeitsplätze schaffen, Arbeitsplätze schaffen.

Dies gilt natürlich auch und gerade für diejenigen, die "Arbeitgeber" heißen aber sehr oft "Arbeit -Nehmer" geworden sind. Es tut mir leid, ich muss es hier loswerden. Mich stört das höchst einseitige lamento der Arbeitgebervertreter außerordentlich.

Lieber Arbeitgeberpräsident Hundt: Artikel 14 Abs. 2: Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen. "Du Heuchler, zieh am ersten den Balken aus deinem Auge; darnach siehe zu, wie Du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehest", Matthäus 7 Vers 5

Grundgesetz und Bergpredigt, alte Werte können eine sehr gute, moderne Orientierung geben.

Das Prinzip der sozialen Verantwortung gilt nicht nur für die sozial tätigen Berufsgruppen. Es gilt ganz besonders für die unternehmerisch Verantwortlichen in diesem Land. Und wenn man es befolgt, zahlt es sich auch aus.

Anrede

Was hat sich in den letzten Jahren NICHT verändert, was ist seit Jahrzehnten gleich geblieben? Beispielsweise das Grundprinzip auch unseres Gesundheitswesens, das Fließband: Einer macht die Gesetze, ein anderer zieht das Geld ein und verteilt, der Dritte gibt es aus und der Vierte, der Patient, erhält dafür Leistungen. Alle arbeiten nacheinander. Jeder hat seine eigenen Ziele: die Politik will gegenüber dem Wähler gut dastehen und Kosten niedrig halten, die Kassen ihre Beitragssätze geringer halten als die konkurrierende Kasse, Ärztinnen und Ärzte möchte gute Medizin machen und dabei fair behandelt werden und Patienten möchte gerne, wenn sie in Not sind, sofort und umfassend auf dem besten Niveau versorgt werden.

Was am Ende dabei herauskommt, wissen wir nicht. Es gibt kein Lernen am Ergebnis. Hauptsache, es geschieht etwas und die Kosten laufen nicht aus dem Ruder. Alles menschlich, alles nachvollziehbar. Aber, die Summe des Eigennutzes der Beteiligten summiert sich nicht zum Gesamtnutzen des Systems sondern zum Gesamtschaden. "Schwarzer Peter" heißt das Spiel und wir kennen das zur Genüge. Es hilft nicht.

Die unterschiedlichen und zum Teil widerstrebenden Interessen der Beteiligten im Gesundheitswesen erzeugen enorme Reibungsverluste. Niemand, schon gar nicht die Bürgerinnen und Bürgern im Lande, hat dafür Verständnis. Und offen gestanden, Spaß macht es eigentlich auch nicht, rhetorisch aufeinander rumzudreschen und sich das Leben gegenseitig schwer zu machen.

Die Folgen dieser steinzeitlichen Politik sind uns allen bekannt. Die Schere zwischen Anspruch und Wirklichkeit wird jeden Tag größer. Es wird immer schwerer, gute Medizin zu machen. Es wird für die Patienten immer schwerer, eine gute, angemessene Behandlung zu bekommen, die Kosten sinken nicht.

Wenn in einem Gesundheitswesen mehr Geld für Medikamente und Bürokratie ausgegeben werden als für Arztgehälter und -honorare ist etwas faul. Wenn Ärztinnen und Ärzte über lange Jahre als Buhmänner dargestellt werden (politisch-strategisch heißt das "Framing", dem Gegner einen hässlichen Rahmen verpassen, an dem man ihn immer wieder durchs Dorf treiben kann) braucht man sich über die Folgen nicht zu wundern: Die Jugend läuft weg und die älteren Jahrgänge steigen früher aus. Durchhalteparolen und Appelle sind wenig hilfreich. Das Gutachten des BMGS zur Situation der jungen Ärztinnen und Ärzte ist wichtig und richtig. Ich danke der Ministerin und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dafür. Schon zwei deutsche Ärztetage haben sich seit 1998 mit diesem Thema befasst - und kamen zu ähnlichen Ergebnissen. Vorher aufeinander hören, zuhören, denken und dann handeln wäre ein erfolgversprechenderes politisches Prinzip als den Ereignissen nachzulaufen.

Die jungen Kolleginnen und Kollegen, die da draussen vor der Türe protestieren, protestieren nicht einfach für ihre eigene Zukunft. Sie kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen, die vor allem ihren Patienten zu Gute kommen. Fragen sie doch mal ihren Nachbarn, wie ausgeruht und erfahren der Arzt sein soll, der ihn morgens früh um 4 Uhr mit Verdacht auf Herzinfarkt in der Rettungsstelle aufnimmt.

So einfach kann Patientenorientierung sein.

Diese Kolleginnen und Kollegen erwarten unsere Solidarität. Sie haben einen Anspruch darauf. Überstunden müssen gegen gezeichnet werden. Auch in staatlich geführten Einrichtungen wie Universitätskliniken. Eine humane Patientenversorgung ist durch inhumane Arbeitsbedingungen nicht zu gewährleisten. Ein Gesundheitswesen mit Dumpinglöhnen für seine Leistungsträger ist nicht konkurrenzfähig und auch nicht leistungsfähig.

Der Prozess, den wir derzeit in unserem Gesundheitswesen erleben, ist übrigens ähnlich dem zur Endzeit der DDR. Auch damals wurden zentrale Veränderungen dadurch herbeigeführt, dass das Volk demonstrierte und mit den Füßen abstimmte. Die Geschichte wiederholt sich.

Anrede

Unser Gesundheitswesens regelt sich derzeit auf dem Weg des Marktes, auf dem Weg von Angebot und Nachfrage, auf dem Weg der Ökonomisierung. Das ist auf der einen Seite erfreulich. Patienten wird es immer geben, sogar verstärkt durch Multimorbidität und Alter, und Ärztinnen und Ärzte werden zunehmend gebraucht. Das stimmt zumindest aus eigennützigen Motiven heraus optimistisch. Aber für das Gesamtsystem ist dies ist teuer und aufwendig. Die Grundorientierung ist nämlich falsch:

"Ökonomie zielt - bestenfalls - indirekt auf das Sozialwesen Mensch; sie kalkuliert die Menschen zwar ein, aber nur in Funktionen: als Größe in der Produktion, als Verbraucher, als Ware im Arbeitsmarkt. Unsere Kritik gilt der … totalen Ökonomisierung eines kurzatmigen Profit-Denkens. Denn dadurch geraten einzelne Menschen … aus dem Blick."

Dies könnte einer Rede des Präsidenten der Bundesärztekammer Jörg- Dietrich Hoppe entstammen. Oder einem Beschluss eines vergangenen Ärztetages. Stammt es aber nicht. Es stammt aus der Rede von Franz Müntefering, dem Vorsitzenden der SPD im letzten Monat zur Kritik am Kapitalismus.

Wie sich die Erkenntnisse gleichen. Hätte man sich vielleicht zu einem früheren Zeitpunkt über Probleme unterhalten, hätte man vielleicht gemeinsame Lösungsansätze erhalten. Lernen wir doch bitte alle daraus. So erleben wir weiterhin das klassische, autoritär-administrative Verhalten, das Vorgaben macht und die Letztverantwortung gerne beim behandelnden Arzt belässt. Das "Schwarze-Peter-Spiel" in der Gesundheitspolitik wird zum "Schwarzer-Peter-Prinzip" in der Versorgung. Den letzten beißen die Hunde. Wollen wir das? Eigentlich nicht?

Worüber müssen wir nachdenken?

Nachdem wir lange genug über Geld gestritten haben, müssen wir uns fragen, welchen "Gegenwert" bekommen wir eigentlich dafür. "Value for money" heißt das jenseits des großen Teiches, Wertediskussion heißt es hier.

Wir brauchen gemeinsame Ziele und gemeinsame inhaltlich Absichten. Warum funktionieren DRGs in Australien und hier nicht - oder nur schwer? In Australien gibt es keine totale Einführung von DRGs, es gibt einen common sense und DRGs dienen der Optimierung von Krankenhäusern.

Bei uns gibt es eine nahezu totale Einführung von DRGs, es gibt keinen common sense und Krankenhäuser sollen dezimiert werden. Widerstand ist vorprogrammiert. Mit einer Stradivari können sie einen Raum wie diesen füllen oder in wenigen Minuten leer machen - je nachdem wie sie das Instrument spielen. Es hängt nicht am Verfahren, es hängt an der Anwendung und Umsetzung. Wenn wir nicht anfangen, tatsächlich uns in gemeinsamer Verantwortung um die Versorgung zu kümmern, verlieren wir viel Zeit und sehr viel Geld. Auch das haben wir eigentlich nicht nötig.

Es gibt zwei große Orientierungen, vorgestellt von Marc Roberts. Er ist ein kluger Gesundheitsökonom in Harvard, USA, und Lehrmeister auch bekannter deutscher Gesundheitsökonomen. Seine Empfehlungen: Optimieren und Systematisieren. Was heißt das?

Was ist gute Medizin, die besondere Mischung aus hochwertiger Behandlung und menschlicher Betreuung? Es ist die Medizin, die der Patient vor mir braucht, die, die ich beherrsche und die ich kennen und können müsste. Wir wissen inzwischen, wie dünn das Buch des gesicherten Wissens in der Medizin ist. Wir wissen, dass die Informationen, die uns zur Verfügung gestellt werden, um richtige Entscheidungen zu treffen, oftmals fehlbar sind und gesichertes Wissen aus dem Alltag - Stichwort "Versorgungsforschung" - Seltenheitswert besitzt. Gleichwohl, die Erkenntnis, dass beim Diabetiker die Blutdruckeinstellung von eminenter Bedeutung ist, kann nicht oft genug in Erinnerung gerufen werden. Optimierung von Behandlungen ist das erste Stichwort. Die ärztliche Selbstverwaltung unterstützt diesen Prozess durch ihr Leitlinien-Clearingverfahren, ihre Leitlinien-gestützten Fortbildungsprogramme und ihr Programm für Nationale Versorgungsleitlinien.

Das Ringen um die Definition "guter Medizin" hat neue Höhen erklommen. BÄK, KBV und AWMF erstellen nach gemeinsamen, international gültigen Kriterien Leitlinien für gute ärztliche Behandlung. Im Leitlinienclearingverfahren arbeiten alle Institutionen zusammen, die Patienten versorgen - auch jenseits des SGB V. Deutschland ist Vorreiter in der weltweiten Koordination der Leitlinienarbeit. Herzlichen Dank an Günter Ollenschläger als Leiter des ÄZQ und des internationalen Leitliniennetzwerks GIN und an unsere Kooperationspartner.

Was "optimal" ist, kann auf höherer Ebene grundsätzlich vorbereitet werden, interdisziplinär, wissenschaftlich und mit Patientenbeteiligung. Umgesetzt und angepasst wird es immer auf der individuellen Ebene zwischen Arzt und Patient.

Systematisieren wäre das zweite Zauberwort:

Wer kümmert sich um jugendliche Diabetiker? Oder um Jugendliche aus sozialen Randgruppen, aus Einwandererfamilien, mit deutlich höherem Krankheitsrisiko? Oder um sturzgefährdete alte Menschen? Der individuelle Ansatz der Behandlung muss um einen risikogruppenbezogenen Ansatz erweitert werden. Das Prinzip des "Ich kümmere mich schon und strenge mich noch mehr an als sonst" funktioniert nicht. Systematisieren ist möglich. In Sachsen hat ein Projekt zur flächendeckenden Verbesserung der Betreuung von Diabetikern gut funktioniert, bis zur Einführung von DMPs…(s. o. "zuhören")

Als alter Europäer bitte ich um eine Ergänzung: Humanisierung ist angesagt. Es sind Menschen im System. Kranke Menschen als Patienten, normale Menschen als Arbeitende, als Ärztinnen und Ärzte, Krankenschwestern und -pfleger, als Therapeuten oder Helferinnen, jedenfalls sind es alles Menschen. Sie unterliegen spezifisch menschlichen Gesetzmäßigkeiten. Sie reagieren emotional. Sie haben Angst oder sind in Sorge. Sie verlangen Aktion und mitmenschliches Handeln. Medizin ist insgesamt eher dazu angetan, etwas zu machen, als etwas zu unterlassen. Vieles geschieht aus der Sorge um den kranken Menschen.

Die medizinisch-wissenschaftliche Seite der Medizin wird durchleuchtet, ebenso die ökonomische. Wie wäre es mit der Beschäftigung mit der "Psychologie des Gesundheitswesens"? Manche Verhaltensmuster würden erklärbar.

Damit das Richtige geschieht, ist u. a. ärztliche Professionalität und ärztliche Freiheit unabdingbar. Nur wer sich bedingungslos um seine Patienten kümmern kann, kann sich richtig um sie kümmern. Dies ist kein Appell an völlige Zügellosigkeit. Im Gegenteil.

Wir Ärztinnen und Ärzte wissen mit schwierigen Situationen umzugehen. Wir gehen nicht davon aus, dass sich rings um uns herum alles ändert, nur bei uns bleibt alles wie es ist. Wir nehmen neue Herausforderungen an. Mit dem gleichen problemorientierten, ganzheitlichen Ansatz, mit dem wir unsere Patienten versorgen wollen, möchten wir gerne selbst in die Politik einbezogen werden. Bessere Kommunikation beugt Fehlern in der Medizin vor. Gleiches gilt für Fehler in der Politik. Bitte nehmen sie uns ernst.

Anrede

Wir haben auf dem anstehenden Deutschen Ärztetag umfangreich Gelegenheit zu mehreren sehr wichtigen Themen zu diskutieren, zu beraten und zu beschließen. An einer Grundtatsache kommt niemand vorbei:

Die wichtigste Person im Leben eines kranken Menschen ist der Arzt.

Die Krankheit hat er, wie er sie hat, sein bio-psycho-soziales Umfeld ebenfalls, nur den Arzt kann er sich - noch - heraussuchen. Er ist die einzige Variable im Krankheitsgeschehen. Er ist auch die wichtigste Person im Gesundheitssystem. Denn durch seine Entscheidungen werden knapp 80% aller finanziellen Mittel im Gesundheitswesen gesteuert. Wäre es nicht besser darüber nachzudenken, was die Leistung des Arztes fördert, was ihn besser macht, anstatt ihm das Leben schwer zu machen? Wer kluge Schüler will, braucht gute Lehrer, wer gesunde und zufriedene Patienten haben will, braucht gute Ärzte.

Prosaisch brachte es Eugen Roth auf den Punkt:

"Behandle drum den Doktor gut, damit er euch desgleichen tut".

Liebe Frau Ministerin, meine sehr verehrten Damen und Herren. Auch wenn es nicht immer leicht ist: Seien sie nett zu ihren Ärztinnen und Ärzten. Sonst werden sie sie eines Tages sehr vermissen.

Herzlichen Dank

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