Die Ärztekammer Berlin stellt sich vor
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Gremienmitglieder nachgewählt

Bericht von der Delegiertenversammlung am 13. Juli 2016.

Die Juli-Sitzung der Delegiertenversammlung war vor allem eines: Kurz und knapp. Das lag an der insgesamt sehr überschaubaren Tagesordnung, die zum größten Teil aus Nachwahlen in verschiedenen Gremien der Ärztekammer Berlin bestand. Daneben beschäftigten sich die Delegierten noch mit dem zurückliegenden 119. Deutschen Ärztetag in Hamburg.

Von Sascha Rudat

Doch zunächst informierte Kammerpräsident Günther Jonitz (Marburger Bund) die Delegierten über eine Reihe von Aktivitäten der Ärztekammer Berlin. So berichtete er, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO mit der Bitte an die Kammer herangetreten sei, sich an den Aktionen der WHO zum Thema Patientensicherheit aktiv zu beteiligen. Das erste Treffen dazu sei für Ende September geplant.

Daneben berichtete er von der Klausursitzung des Bundesärztekammervorstandes Anfang Juli in Mainz. Dort stand unter anderem das Thema GOÄ auf der Tagesordnung, das in sehr sachlicher Atmosphäre behandelt worden sei. Auch die kritischen Anträge vom Deutschen Ärztetag zum Thema Datensammelstelle in der Gemeinsamen Kommission (GeKo), die von den Delegierten des Ärztetages an den Vorstand der Bundesärztekammer überwiesen worden waren, seien interessiert aufgenommen und dann an den zuständigen Fachausschuss weitergegeben worden.

Darüber hinaus berichtete Jonitz vom diesjährigen Hauptstadtkongress, bei dem die Vorstandsmitglieder Peter Bobbert und Werner Wyrwich (beide Marburger Bund) sowie DV-Mitglied Ellis Huber (Fraktion Gesundheit) eine aktive Rolle übernommen hatten (wir berichteten).

Außerdem wies Jonitz auf den diesjährigen Fortbildungskongress der Ärztekammer Berlin am 26. November hin, der sich intensiv dem Thema Digitalisierung in der Medizin widmet.

Es folgte ein kurzer Bericht von der gemeinsamen Sitzung der Vorstände der Ärztekammer Berlin und der Landesärztekammer Brandenburg am 8. Juli in Potsdam. Günther Jonitz erklärte, dass eine ganze Reihe von länderübergreifenden Themen erörtert worden seien. Ein Folgetreffen sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht geplant, insgesamt seien sich die Vorstandsmitglieder aber einig, den intensiven Austausch fortzusetzen.

Im Anschluss fragte Julian Veelken (Fraktion Gesundheit), ob auch die medizinische Versorgung am geplanten Hauptstadtflughafen BER bei dem Treffen angesprochen worden sei. Jonitz erklärte, dies habe nicht auf der Tagesordnung gestanden. Veelken betonte die Wichtigkeit dieser Thematik, die nach wie vor in vielen Punkten offen sei. Er verwies dabei auf das Titelthema in BERLINER ÄRZTE vor zwei Jahren, das immer noch Gültigkeit habe. Es gelte jetzt, die gewonnene Zeit durch die verspätete Eröffnung des Flughafens zur Verbesserung der medizinischen Versorgung zu nutzen. Jonitz bedankte sich für die Anregung.

Nachwahlen notwendig

In einigen Gremien der Ärztekammer Berlin waren u.a. aufgrund von personellen Veränderungen Nachwahlen notwendig geworden. Dazu gehörten der Krankenhausausschuss, die Weiterbildungsausschüsse II, III und VI sowie der Fachsprachausschuss.

Für den Krankenhausauschuss wurde für das ausgeschiedene Mitglied Andrey Mitroshkin der Radiologe Philipp Benter vorgeschlagen. Für den Weiterbildungsausschuss II wurde für Reinhard Rudloff die Allgemeinmedizinerin Verena Dicke vorgeschlagen. Im Weiterbildungsausschuss III wurde nach dem Rücktritt von Matthias David eine Nachbesetzung ebenfalls nötig. Vorgeschlagen wurde Jan-Peter Siedentopf (Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe). Für den Weiterbildungsausschuss VI wurden Sabine Schrag (Fachärztin für Innere Medizin, u.a. mit der Zusatzbezeichnung Naturheilverfahren) und Martin Kiesel (Facharzt für Allgemeinmedizin, Facharzt für Anästhesiologie, Zusatzbezeichnung Homöopathie) genannt. Kammerpräsident Jonitz schlug eine Blockabstimmung vor, der die Delegierten zustimmten. Die vorgeschlagenen Nachbesetzungen wurden dann einstimmig angenommen.

Nach dem Ärztetag

Abschließend eröffnete Jonitz die Nachbereitung des 119. Deutschen Ärztetages. Er verwies dabei auf die an die Delegierten übersandte Zusammenfassung aller auf dem 119. Deutschen Ärztetag gestellten Anträge, die unter Beteiligung von Berliner Vertretern zustande gekommen waren. Dabei hob er hervor, dass es auf diesem Ärztetag gelungen sei, Anträge zur Abstimmung zu bringen, die in der Vergangenheit wenige Chancen gehabt hätten. Weiteren Diskussionsbedarf von Seiten der Delegierten gab es nicht.

Die nächste Delegiertenversammlung findet am 28. September 2016 um 20.00 Uhr in der Ärztekammer Berlin, Friedrichstr. 16, 10969 Berlin statt. Die Sitzung ist kammeröffentlich.

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