Die Ärztekammer Berlin stellt sich vor
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Was wir tun

Funktionen und Aufgaben

Die im Berliner Kammergesetz festgeschriebenen Aufgaben der Ärztekammer Berlin umfassen im Wesentlichen die Bereiche:


Berufs- und Gesundheitspolitik

Die Stabsstelle Gesundheitspolitik / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit koordiniert die berufspolitische Kommunikation und Positionierung der Ärztekammer Berlin.

Kernaufgaben sind das Monitoring gesundheitspolitisch relevanter Themen für die Berliner Ärzteschaft, sowie die Vermittlung der Positionen der Ärztekammer Berlin gegenüber den Partnern im Gesundheitswesen, den politischen Akteuren auf Landes- und Bundesebene, sowie gegenüber den Medien und der Öffentlichkeit.

Die Mitglieder-Zeitschrift BERLINER ÄRZTE, die jeweils zum Monatsersten erscheint, als auch die Homepage der Ärztekammer Berlin werden von der Stabsstelle redaktionell betreut.


Melde- und Beitragsangelegenheiten

Mitglieder der Ärztekammer Berlin sind alle zur Berufsausübung berechtigten approbierten Ärztinnen und Ärzte, die in Berlin ärztlich tätig sind oder, falls sie ihren Beruf nicht ausüben, ihren Wohnsitz in Berlin haben.

Die Ärztekammer Berlin finanziert ihre Arbeit im Einklang mit dem Berliner Kammergesetz zum Großteil durch die Beiträge ihrer Mitglieder, deren Höhe in der  Beitragsordnung in Abhängigkeit von den aus ärztlicher Tätigkeit erzielten Einkünften festgelegt ist. Das Mitarbeiterteam der Abteilung Melde- und Beitragsangelegenheiten nimmt die Anmeldungen sowie Änderungen der Meldedaten der Mitglieder entgegen und führt das Berufsregister (Arztregister) der rund 31.300 Ärztinnen und Ärzte in Berlin. Die Mitarbeiter geben Auskunft rund um die Beitragszahlungen und Mitglieder erhalten auf Wunsch auch einen Arztausweis.  


Ärztliche Weiterbildung

Ärztliche Weiterbildung beinhaltet das Erlernen ärztlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten nach abgeschlossenem Medizinstudium und nach Erteilung der Erlaubnis zur Ausübung der ärztlichen Tätigkeit (Approbation). Die ärztliche Weiterbildung erfolgt auf Grundlage der von der Delegiertenversammlung beschlossenen Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Berlin in strukturierter Form, um in Gebieten die Qualifikation als Facharzt, darauf aufbauend in Schwerpunkten oder in einer Zusatz-Weiterbildung zu erhalten. Der Abschluss wird aufgrund der von den zur Leitung der Weiterbildung Befugten erstellten Zeugnisse und einer Prüfung beurteilt und durch eine Urkunde bestätigt.

Für die Umsetzung der Weiterbildungsordnung, sorgen die Weiterbildungsausschüsse der Ärztekammer Berlin, in denen von der Delegiertenversammlung berufene Ärztinnen und Ärzte ehrenamtlich tätig sind. Sie führen gemeinsam mit gewählten Prüfern Facharzt- bzw. Prüfungen in Schwerpunkten oder zum Erwerb einer Zusatzbezeichnung durch, beschließen über die Anerkennung von Weiterbildungszeiten und beraten den Vorstand bei der Erteilung von Befugnissen zur Leitung der Weiterbildung.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Weiterbildung beantworten Fragen zu den Formalitäten der Weiterbildung und leiten die Anliegen und Anträge der Kammermitglieder an den jeweiligen Weiterbildungsausschuss weiter und geben Auskunft über die zur Zeit in Berlin zur Leitung der Weiterbildung befugten Ärztinnen und Ärzte.


Ärztliche Fortbildung

Die Ärztliche Fortbildung betrifft nach dem Medizinstudium und der Weiterbildungszeit zum Facharzt die längste Phase eines jeden Medizinerlebens. Sie dauert zwischen 20 und 40 Jahren. In dieser Zeit verändert sich das medizinische Wissen in einigen Bereichen grundlegend. Diese Herausforderung anzunehmen und die fachliche Kompetenz kontinuierlich zu aktualisieren und weiterzuentwickeln gehört zum ärztlichen Selbstverständnis, als Fortbildungsverpflichtung ist sie in der Berufsordnung und im SGB V verankert.

Das Mitarbeiterteam der Abteilung Fortbildung unterstützt alle Mitglieder der Ärztekammer Berlin bei dieser Aufgabe. Geboten wird ein umfangreicher Service rund um das "Punktekonto", die Ausstellung von Fortbildungszertifikaten sowie die Beratung und Information in allen Fragen der Fortbildung. Der zweite Aufgabenbereich liegt in der Anerkennung und Punktevergabe für Fortbildungsveranstaltungen sowie der Qualitätssicherung. Auch hier bieten wir einen umfangreichen Service und ein einfaches Online-Anmeldeverfahren für Veranstalter an.

Zu den zentralen Aufgaben dieser Abteilung zählt auch Konzeption und Durchführung von eigenen Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen. Ein Schwerpunkt ist das breite Angebot arbeitsmedizinischer Kurse, das weit über die Grenzen Berlins bekannt ist.


Qualitätssicherung

Die Bedeutung von Qualitätssicherung (QS) und Qualitätsmanagement (QM) für das Gesundheitswesen wurde von Seiten der Ärztekammer Berlin früh erkannt. Mit der Durchführung eigener Projekte der Beratung und Unterstützung verschiedener Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie der Konzeption von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen zum Thema setzt sie sich für die Verbesserung der Qualität der medizinischen Versorgung ein.

Das Mitarbeiterteam dieses Arbeitsbereichs initiiert und begleitet Projekte der externen Qualitätssicherung, d. h. es führt Erhebungen durch, bereitet die Daten auf und erstellt Register für einen externen Vergleich. Aber auch Projekte der internen Qualitätssicherung werden betreut. So erfahren Krankenhäuser und Praxen bei der Errichtung eines internen Qualitätsmanagementsystems Beratung und Unterstützung. 

Für die organisatorische Durchführung der Maßnahmen zur Qualitätssicherung in der stationären Versorgung gemäß § 137 SGB V auf Landesebene Berlin wurde im Dezember 2002 auf der Grundlage vertraglicher Vereinbarungen zwischen den Krankenkassenverbänden Berlin, der Berliner Krankenhausgesellschaft e. V., der Ärztekammer Berlin und unter Beteiligung des Landespflegerates Berlin-Brandenburg unter ärztlicher Leitung das Qualitätsbüro Berlin (Landesgeschäftsstelle Qualitätssicherung) bei der Ärztekammer Berlin eingerichtet.

Das Qualitätsbüro Berlin berät und unterstützt die Berliner Krankenhäuser bei der Umsetzung der vertraglichen und gesetzlichen Regelungen zur Qualitätssicherung in der stationären Versorgung und bei der Erfüllung der Verpflichtungen der Krankenhäuser. Zu den Aufgaben gehört u. a. auch die administrative Unterstützung des Lenkungsausschusses Qualitätssicherung und der Fachgruppen. Darüber hinaus stellt das Qualitätsbüro die Kommunikation und enge Zusammenarbeit mit den auf Bundesebene am Qualitätssicherungsverfahren beteiligten Institutionen und Gremien sicher.


Berufsrechtliche Aufsicht und Beratung

Die Ärztekammer überwacht gemäß ihrem gesetzlichen Auftrag (Berliner Kammergesetz) die Einhaltung der Berufspflichten ihrer Kammermitglieder. Die Abteilung Berufsrecht kümmert sich neben der Erstellung und Aktualisierung der Berufsordnung um die Aufklärung berufsrechtlicher Verstöße und leitet erforderlichenfalls berufsrechtliche Maßnahmen ein. Gleichzeitig stehen die Mitarbeiter Kammermitgliedern zur persönlichen und schriftlichen Beratung in berufsrechtlichen Angelegenheiten zur Verfügung.

Die Sanktionsmöglichkeiten der Kammer bei Verstößen gegen das Berufsrecht reichen in Abhängigkeit von der Schwere des Verstoßes von einer Untersagungsverfügung über die berufsordnungsrechtliche Rüge bis hin zur Einleitung eines Untersuchungs- oder berufsgerichtlichen Verfahrens. Über die härteste aller Konsequenzen wegen ärztlichen Fehlverhaltens - den Entzug der Approbation - entscheidet nicht - wie allgemein oft angenommen - die Ärztekammer, sondern die Approbationsbehörde, das Landesamt für Gesundheit und Soziales.


Ausbildung von Arzthelferinnen und Medizinischen Fachangestellten

Die Ärztekammer Berlin ist nach dem Berufsbildungsgesetz zuständige Stelle für die Ausbildung der Medizinischen Fachangestellten und Arzthelferinnen. Die Mitarbeiter des zuständigen Referats prüfen und registrieren die von den Ausbildenden zur Eintragung in das Kammerverzeichnis eingereichten Berufsausbildungsverträge. Sie planen die Durchführung der Zwischen- und Abschlussprüfungen der Auszubildenden, die in der Kammer von Prüfungsausschüssen abgenommen werden. Des Weiteren sind sie mit der Koordination der Fort- und Weiterbildung der Medizinischen Fachangestellten und Arzthelferinnen betraut. Die Kammer hat als staatliche Stelle für die Ausbildung die Aufgabe, die Einhaltung der für die Ausbildung maßgeblichen Rechtsvorschriften zu überwachen. Sie berät zudem Auszubildende und Ausbildende sowie an der Ausbildung interessierte Personen.

Die Grundzüge der Berufsausbildung der Arzthelferinnen und Medizinischen Fachangestellten werden von dem bei der Kammer eingerichteten Berufsbildungsausschuss auf der Grundlage der geltenden Gesetze mitgestaltet.


Ethik-Kommission

Die bei der Kammer eingerichtete Ethik-Kommission berät nach der Berufsordnung der Ärztekammer Berlin den für die Durchführung von biomedizinischer Forschung am Menschen oder von epidemiologischer Forschung mit personenbezogenen Daten verantwortlichen Arzt über die mit dem Vorhaben verbundenen berufsethischen und berufsrechtlichen Fragen. Der Vorstand der Kammer kann auf den Sachverstand der Kommission in allen berufsrechtlichen Fragen der Medizin zurückgreifen. Schließlich nimmt die Kommission im Land Berlin die bundesrechtlich einer Ethik-Kommission zugeordneten Aufgaben wahr, soweit diese nicht durch Gesetz oder Rechtsverordnung einer anderen Ethik-Kommission zugewiesen sind. Die Kommission arbeitet in Ausschüssen. Ihr gehören neben Ärzten verschiedener Fachgebiete auch Juristen, Geistes- und Sozialwissenschaftler, Pflegewissenschaftler und Laien an. Die Ärztekammer führt die Geschäftsstelle der Kommission.


Lebendspendekommission

Die Lebendspendekommission der Ärztekammer Berlin, die in Kooperation mit der Ärztekammer Brandenburg geführt wird, hat nach dem Transplantationsgesetz die Aufgabe, vor Entnahme von Organen einer lebenden Person gutachterlich dazu Stellung zu nehmen. Sie prüft ob begründete tatsächliche Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die Einwilligung in die Organspende nicht freiwillig erfolgt oder das Organ Gegenstand verbotenen Handeltreibens ist. Die Geschäftsführung der Kommission liegt bei der Ärztekammer Berlin.


Rentenversicherung

Die Ärzteschaft betreibt für alle Kammermitglieder und deren Familien und Hinterbliebenen ein eigenes Versorgungswerk: die "Berliner Ärzteversorgung". Jeder gegen Entgelt in Berlin ärztlich tätige Ärztin/Arzt sowie alle freiberuflich tätigen Kollegen sind in der Berliner Ärzteversorgung pflichtversichert.

Weitere Infos finden Sie auf der "Homepage der Berliner Ärzteversorgung"

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