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Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft

Das Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft ist die höchste Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft. Es wird verliehen vom Präsidenten der Bundesärztekammer und des Deutschen Ärztetages. Vorschlagsberechtigt sind die Präsidenten aller 17 Landesärztekammern, die qua ihres Amtes Mitglied im Vorstand der Bundesärztekammer sind. Auf Vorschlag der Ärztekammer Berlin wurde bislang mit dem Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft ausgezeichnet:

2015

 Stein-Ehrenzeichen-2015


Rosemarie Stein

Rosemarie Stein studierte an der FU Berlin Germanistik, Philosophie, Kunstwissenschaften und Archäologie. Sie verbrachte ein Studienjahr in Paris und untenahm viele Reisen durch Europa. 1980 brachte sie eine Studienreise in die USA, wo sie sich schon früh verstärkt dem Thema Qualitätssicherung und Public Health widmete. In den 60er Jahren, vermutlich geprägt von dem kleinen väterlichen Fachverlag, begann sie ihre journalisitische Laufbahn als Redakteurin beim Haasensteinschen Verlag, der die "Zeitschrift für ärztliche Fortbildung" und das "Berliner Ärzteblatt" herausgab. Es folgten freie Auftragsarbeiten für diverse andere medizinische Fachblätter, Rundfunksendungen und das wissenschaftliche Ressort einiger Tageszeitungen wie Tagesspiegel, Frankfurter Allgemeine und Medical Tribune. Rund 30 Jahre arbeitete Rosemarie Stein konstant als Autorin für BERLINER ÄRZTE, der kammereigenen, monatlich erscheinenden Zeitschrift. Ihr erster Artikel erschien 1986, insgesamt wurden 500 Titel von ihr in BERLINER ÄRZTE veröffentlicht.

Ihren kritischen Blick richtete Rosemarie Stein schon früh auf medizin- und gesundheitspolitische Fragestellungen und scheute dabei nicht, den Finger in die Wunde zu legen. Zu ihren zentralen Themen zählten Qualitätssicherung, Public Health und die Reform der ärztlichen Ausbildung, aber auch Evidenzbasierte Medizin, Prävention, Klinische Pharmakologie, Sozialmedizin  und Versorgungsforschung. Mit Unterstützung der Ärztekammer Berlin veröffentlichte Rosemarie Stein 1992 das Interview-Buch "Die Charité -1945-1992", das im Argon-Verlag erschien.

Das Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft wurde ihr auf einstimmigen Beschluss des Vorstands der Bundesärztekammer verliehen. Kammerpräsident Dr. Günther Jonitz würdigte die Preisträgerin in seiner Laudatio für ihre "journalistische Arbeit im Dienste der ärztlichen Ethik, der Unabhängigkeit, der wissenschaftlichen Grundlage und einer konsequent humanistischen Haltung".

 

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